Diakon Hermann Schneider, Enisa Bleiker von Komin und Bernhard Krapf vom Sozialzentrum Höfe (v. l.) freuen sich auf den ersten Anlass der Reihe «Fremde Kulturen in den Höfen» vom Mittwoch im Turmstübli in Pfäffikon. Bild Roger Züger
Diakon Hermann Schneider, Enisa Bleiker von Komin und Bernhard Krapf vom Sozialzentrum Höfe (v. l.) freuen sich auf den ersten Anlass der Reihe «Fremde Kulturen in den Höfen» vom Mittwoch im Turmstübli in Pfäffikon. Bild Roger Züger

Dies & Das

Begegnung zwischen Kulturen

Die Gruppe Phönix der römisch-katholischen Pfarrei Pfäffikon hat in Zusammenarbeit mit dem Sozialzentrum Höfe und Komin eine Veranstaltungsreihe unter dem Thema «Fremde Kulturen in den Höfen» organisiert. Bereits nächsten Mittwoch startet der erste Anlass.

«Fremde Kulturen in den Höfen» – ein allgegenwärtigesThema, das bewegt. Die Gruppe Phönix der römisch-katholischen Pfarrei Pfäffikon hat in Zusammenarbeit mit dem Sozialzentrum Höfe und Komin, dem Kompetenzzentrum für Integration, für dieses Jahr vier Anlässe dazu auf die Beine gestellt. Geboten werden ein Einblick in den Arbeitsalltag von Hamit Zeqiri, Geschäftsleiter Komin, und Bernhard Krapf, Geschäftsleiter Sozialzentrum Höfe, ein Bericht über ein Friedenscamp auf den Philippinen, aber auch Möglichkeiten zum Austausch zwischen Migranten aus dem Balkan, Sri Lanka sowie Tibet und der hiesigen Bevölkerung.

Erklärtes Ziel:Begegnungen

«Unser Ziel ist, Begegnungen zwischen verschiedenen Kulturen zu schaffen sowie das Bewusstsein zu stärken, dass Migranten ein Teil unserer zukünftigen Bevölkerung sind», so Krapf. Grundsätzlich gebe es in den Höfen wenig Probleme bezüglichAusländerfeindlichkeit, «wir sind jedoch ständig dabei, vorbeugend zu wirken », erklärt Krapf. Für ihn ist Integration ein Prozess, der von beiden Seiten aktives Handeln fordert. Er hofft, dass dieses durch die kommenden Anlässe noch einmal gestärkt wird. Laut Diakon Hermann Schneider möchte die Gruppe Phönix mit dem diesjährigen Thema auch einen Gegenpunkt zur angenommenen Masseneinwanderungsinitiative setzen: «Die Pfarrei Pfäffikon versteht sich als multikulturell und offen gegenüber Migranten. Ich denke, dass dies auch für den restlichen Bezirk gilt.» Das Projekt endet im nächsten Jahr mit einen grossen Kulturenfest im Rahmen des Pfarreijubiläums, das auf dem Dorfplatz Pfäffikon stattfinden wird.

Höfner Volskblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

30.04.2014

Webcode

schwyzkultur.ch/jgkctW