Ramona Wirth holt sich ihre Inspiration im Wald. Bild Eveline Corti
Ramona Wirth holt sich ihre Inspiration im Wald. Bild Eveline Corti

Dies & Das

Der Seele der Natur Ausdruck verliehen

Die 22-jährige Ramona Wirth stellte bereits zum vierten Mal ihre Fotografien aus. Am Sonntag fanden die Seelenbilder im Turmstübli der katholischen Kirche Pfäffikon einen Platz, um gesehen zu werden.

Ramona Wirth fotografiert mystische Orte und gibt ihnen einen Ausdruck. «Jeder Ort ist beseelt », so die Aussage vieler Philosophen und Religionen. «Der Betrachter der Seelenbilder kann sich eigene Gedanken über den mystischen Ort in der Natur machen», sagt Ramona Wirth. Ihre Eindrücke von den Fotografien stehen unter den jeweiligen Bildern auf einem Papierschmetterling. Erinnerungen an einen eingefangenen Moment. Unter einem Bild stehen nur zwei Worte; «mein Weg». Schlicht und einfach, wie der Ort in der Natur, den das Bild zeigt. Ramonas Lieblingsbild.Am Ende desWeges ist ein helles Licht zu sehen. «Manchmal komme ich diesem Licht näher, manchmal rückt es wieder in die Ferne. » Die junge Künstlerin geht ihren Weg mutig und selbstbestimmt.

Auf sein Herz hören

Das möchte sie auch anderen jungen Menschen mit auf denWeg geben. Das Licht und Ziel als Orientierung im Auge zu halten, und zielstrebig weiterzugehen. Auch wenn Dunkelheit und Selbstzweifel kommen. Eine Botschaft, die sie auch in einem Buch beschreibt. «Ich möchte die Menschen auffordern, auf ihr Herz zu hören.» So schnell nehme die Hektik überhand, und man verliere sich darin. Dass auch junge Menschen Grundlegendes zur Selbstverwirklichung beitragen können, zeigt Ramona Wirth mit ihrer Ausstellung und dem veröffentlichten Buch.

Inspiration im Wald

Ihre Inspiration holt sich die junge Frau im nahen Schwerziwald und im Bündnerland. Die natürlichen Aufnahmen sprechen eine klare Sprache. Manchmal hat der Betrachter sogar das Gefühl, die feuchte Erde oder das gespaltene Holz zu riechen. Oder murmelt da etwa ein munteres Bächlein? «Die eingefangenen Momente nach einem Regen sind die Schönsten », erklärt Ramona Wirth. Alles scheint gereinigt zu sein. Mystisch steigt Bodennebel zwischen den Bäumen des Waldes hoch.



Mehr Silent Nature auf

www.ramona-wirth.ch



Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

28.05.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/e2dHrq