Der Musiker Max Urban will trotz Erfolgen im Ausland der Schweiz treu bleiben. Bild zvg
Der Musiker Max Urban will trotz Erfolgen im Ausland der Schweiz treu bleiben. Bild zvg

Dies & Das

Max Urban startet durch

Der ehemalige Pfäffiker Sergio Luvualu, einst bekannt als Kandidat der ersten «MusicStar»-Staffel, macht sich jetzt unter dem Pseudonym Max Urban einen Namen.

Max Urban – an diesem Namen kommt man nicht vorbei, wenn man sich mit Schweizer Rap-Musik und House-Hits befasst. Der ehemalige Pfäffiker war in den letzten Jahren begehrter Feature-Partner auf diversen Tracks, unter anderem mit dem bekannten DJ Christopher S, den Rappern Larry F, Samurei und dem Wollerauer Rapper c.mEE. Doch jetzt startet Max Urban mit seinen eigenen Tracks durch. Vor zwei Wochen unterschrieb er einen Plattenvertrag beim erfolgreichen Hamburger Musik-Label «Kontor», bei dem unter anderem auch bekannte Bands wie Scooter oder Die Atzen unter Vertrag sind.

Harte Arbeit, die sich lohnt

Schon in der Oberstufe entdeckte Urban seineLeidenschaft für die Musik. Später bewarb er sich bei der Castingshow «MusicStar» und schaffte es gar unter die ersten Fünf. «Das war eine einmalige Erfahrung und ich bereue meine Teilnahme nicht», erzählt der Musiker. Nach der Show unterzeichnete er einen Vertrag mit einem Independent-Label und produzierte mehrere wenig erfolgreiche Tracks. Die Zusammenarbeit löste sich schliesslich auf, und Urban suchte sich seinen eigenen Weg im hart umkämpften Musik-Business. «In der Folge durfte ich mit vielen Künstlern zusammenarbeiten und Kontakte knüpfen. Das ist das wichtigste, wenn du erfolgreich sein willst: Du brauchst den Willen, das Durchsetzungsvermögen, die Liebe zur Musik und ein grosses Netzwerk», erklärt Max Urban.

Traum geht in Erfüllung

Zuletzt kam es gar zu einer Zusammenarbeit mit dem DJ der Black Eyed Peas, DJ Rocky Rock. Daraus entstand die Single «Best Party in Town» die am 30. März erscheinen wird. «Es war unglaublich. Nach einem Gig in St. Gallen schneite DJ Rocky Rock ins Tonstudio meines Managers. Dieser rief mich sofort an, ich packte meine Sachen und fuhr hin», so der Sänger begeistert. «Daraufhin kam es zur spontanen Zusammenarbeit. Die Single schickten wir danach an verschiedene Plattenlabels. Das Ergebnis war mein Vertrag beim Label ‹Kontor›.» Fortan wird Max Urban also zwischen Hamburg und Baden, wo er inzwischen wohnhaft ist, hin und her pendeln. «Zukünftig werde ich sicher auch vermehrt im Ausland auftreten», sagt Urban. «Trotzdem bleibe ich der Schweiz weiterhin treu. Gerade in Ausserschwyz habe ich noch einige gute Kollegen. Hier fühle ich mich heimisch.»

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

12.03.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/HSwN2t