Die Reihen im Kino am See in Pfäffikon füllten sich jeweils bei Einbruch der Dunkelheit mehr und mehr, die neun gezeigten Filme fanden durchwegs Anklang. Bild Andreas Knobel
Die Reihen im Kino am See in Pfäffikon füllten sich jeweils bei Einbruch der Dunkelheit mehr und mehr, die neun gezeigten Filme fanden durchwegs Anklang. Bild Andreas Knobel

Film

Stürmische Ehrung – sonniges Kino

Das OK vom Kino am See in Pfäffikon zieht ein positives Fazit. Alles klappte, das Wetter spielte weitgehend mit, die Zuschauerzahlen waren erfreulich. Nur die Verleihung des Kulturpreises der Gemeinde Freienbach wurde beinahe vom Sturm verweht.

Das Jubiläum «20 Jahre Kino am See Pfäffikon» gehört bereits wieder der Vergangenheit an. Am Samstag ging mit «The Big Wedding» der letzte von neun Filmen über die Leinwand in der Seeanlage. Für die Presseverantwortliche Sandra Graf Zeit, um ein erstes Fazit zu ziehen: «Wir sind sehr zufrieden mit dieser Saison.»

Preis im Sturm erhalten

Dabei schien die Jubiläumsausgabe vorerst unter keinem glücklichen Stern zu stehen.Am Dienstag vor der ersten Aufführung sollte nämlich von der Kulturkommission Freienbach der Kulturpreis verliehen werden. Der interne Anlass mit vielen geladenen Gästen wurde aber beinahe vom Sturm zerfetzt. Die Leute vom Kino am See liessen sich aber nicht beirren und warteten die Sturmböe stoisch ab. Die Geduld lohnte sich, es konnte doch noch ein schöner gemeinsamer Abend verbracht werden. Essen, eine Vorpremiere und Plaudern waren angesagt. Als Höhepunkt dazwischen folgte die stilvolle und originelle Übergabe des Kulturpreises durch Verena Vanomsen, der Präsidentin der Kulturkommission Freienbach. «Eine schöne Anerkennung und ein toller Ansporn» sei dieser Preis, blickt Sandra Graf auf den Auftakt zurück. Es gelte nicht zu vergessen, dass das ganze Kino am See ausnahmslos durch ehrenamtliche Freiwillige getragen werde. Etwa 30 Helferinnen und Helfer seien pro Aufführung nötig. Bei neun Aufführungen seien dies insgesamt stattliche 270 Einsätze – Vorbereitung, Auf- und Abbau noch nicht eingerechnet.

Etwa 3300 Zuschauer

Die Nagelprobe wurde also bestanden, das bei einer Freilichtaufführung entscheidende Wetter konnte nur noch besser werden. Prompt folgte am Mittwoch eine wettermässig gute Premiere. Der folgende Donnerstag und Freitag waren dann aber teilweise verregnet, was sich natürlich auf die Besucherzahlen niederschlug. Ab erstem Samstag jedoch spielte das Wetter hundertprozentig mit, sechs Filme konnten bei optimalen Bedingungen ausgestrahlt werden. So zeigt sich Sandra Graf sehr zufrieden mit den Zuschauerzahlen, etwa 3300 seien es insgesamt gewesen. Die Rekordzahlen des durchwegs schönen letzten Sommers seien erwartungsgemäss nicht ganz erreicht worden. Ohnehin nehme die Konkurrenz stetig zu, stellt Graf fest. So dieses Jahr zum Beispiel durch das Seenachtfest Rapperswil, wobei Laser-show und Feuerwerk ebenso gut während der Filmpause am See in Pfäffikon bewundert werden konnten.

Jubiläum

Sehr gut angekommen seien auch die «Goodies» zum Jubiläum. Vor jeder Aufführung wurden bis zu 200 Präsente verlost. Eine weitere Neuerung zum Jubiläum, der erstmals eingesetzte digitale Projektor, sorgte für eine zusätzliche Qualitätssteigerung. «Ameisenrennen» finden im Kino am See definitiv keine mehr statt.

So kann das OK bestärkt und geehrt auf die Jubiläums-Saison zurückblicken und die 21. Ausgabe inAngriff nehmen. Und was darf nächstes Jahr erwartet werden? Das habe noch Zeit, lacht Sandra Graf. Eines jedoch sei sicher: «2014 findet wieder ein Kino am See in Pfäffikon statt.»



Anerkennung und Ansporn für die zahlreichen Helfer: Kulturkommissionspräsidentin Verena Vanomsen überreicht OKP Dominic Keller den Kulturpreis.

Die Presseverantwortliche Sandra Graf ist mit der Saison sehr zufrieden. Loading ...

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Film

Publiziert am

20.08.2013

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schwyzkultur.ch/jZJivV