Accento musicale fand mit den beiden Serenaden im Konzert in Pfäffikon ein dankbares Publikum. Bild Frieda Suter
Accento musicale fand mit den beiden Serenaden im Konzert in Pfäffikon ein dankbares Publikum. Bild Frieda Suter

Musik

In zwei Jahrzehnten mehr als 300 Werke aufgeführt

Accento musicale spielte am Wochenende in Pfäffikon und Schwyz Serenaden von Berwald und Brahms.

Seit 2003 setzt sich unter Leitung von Urs Bamert das professionelle Schwyzer Kammermusik- Ensemble Accento musicale für die klassische Kammermusik ein. Es wurden bisher in mehr als 90 Programmen weit über 300 Werke aufgeführt. Als freier Zusammenschluss von Musikerinnen und Musikern aus der Region und in wechselnden Besetzungen ergeben sich immer neue Facetten. Das ist die Basis, dem Publikum immer wieder überraschende Momente zu bieten. Ein Markenzeichen ist aber auch, mit Freude Neues anzugehen und sich auf die jeweiligen Projekte einzulassen. Die Auftritte an den verschiedensten Orten sind jeweils die Höhepunkte, bevor es wieder zu neuen Taten geht.

Zwei Serenaden


Das Konzert vom Samstag in Pfäffikon (und am Sonntag in Schwyz) stellte Urs Bamert unter das Motto: «Zwei grosse Werke von Dramatikern.» Vom schwedischen Komponisten Franz Berwald wurde das Septett in B-Dur für Klarinette, Fagott, Horn und Streicher aus dem Jahr 1828 aufgeführt. In drei Sätzen lebten vorwiegend freudige und lebhafte Dialoge zwischen Bläsern und Streichern auf. Volle 45 Minuten Konzentration der Musiker und die Aufmerksamkeit des Publikums forderte das zweite Werk mit sechs Sätzen. Die Serenade Nr. 1 in D-Dur von Johannes Brahms aus dem Jahr 1859 ist zwar nicht mehr in der ursprünglichen Handschrift vorhanden. Doch Jorge Rotter hat eine Rekonstruktion geschrieben, die mit grosser Spielfreude aufgeführt und ebenso grossem Applaus belohnt wurde. Urs Bamert konnte die Musiker für die Werke begeistern, und im Konzert sprang der Funke vom Ensemble aufs Publikum über. Mitgewirkt haben Donat Nussbaumer (Violine), Lorenz Küchler (Viola), Severin Suter (Violoncello), Heike Schäfer (Kontrabass), Martin Huber (Flöte), Roland Bamert (Fagott), Gabriel Schwyter und Urs Bamert (Klarinette) und Sebastian Rauchenstein (Horn).

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Frieda Suter

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

29.08.2022

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www.schwyzkultur.ch/7tpr7v