Ausstellung «Sternstunde» - 1

Kunst & Design

Ausstellung «Sternstunde»

Bilder von Barbara Schneider-Gegenschatz werden im Seedamm Plaza ausgestellt.

Wenn man den Bildern von Barbara Schneider-Gegenschatz an einer Ausstellung begegnet würde man es nicht glauben, dass diese in einem so kleinen Atelier geschaffen werden. Barbara Schneider arbeitet in ihrer hauseigenen Werkstatt oberhalb von Pfäffikon, an der Etzelstrasse 201a, dort wo sich Füchse und Hasen gute Nacht sagen. Die Künstlerin weilte schon als kleines Mädchen gerne im Freien, um dort zu träumen, mit der Natur zu sprechen und Fundstücke zu sammeln. Sicher ist, dass sie daraus ihre Inspiration zu ihrem Schaffen fand und so auch einen engen Dialog mit Himmel und Erde führt, wie sie selbst sagt.

Autodidaktisch

In autodidaktischer Arbeit eignete sich Barbara Schneider-Gegenschatz ihr Handwerk als Künstlerin an und fand so zu ihrem ganz eigenen unverwechselbaren Stil. Die Künstlerin verbindet die Elemente, Feuer (Kohle und Asche), Erde (aus aller Welt), Luft (Trocknungsprozess) und Wasser mit Acrylfarben. So formt und malt sie ihre Bilderwelten. Barbara Schneider ist davon fasziniert, dass es auch im Leben grundsätzlich so ist, dass ohne diese vier Elemente beziehungsweise ohne eines dieser Vier nichts funktioniert.

Geheimnisvoll

Es sind Kunstwerke die überraschen und Geheimnisse bergen. Mit ihren auf den ersten Blick verborgenen Symbolen und Zeichen entdeckt man ungeahnte Tiefen. In ihrer Leidenschaft und Hingabe spürt man jede einzelne Nuance. Aber auch Fundstücke wie ein Stück rostiges Blech, ein verwittertes Holz, Zahnräder, Bierdeckel jeder Art, Armierungseisen, rostige Nägel und Schrauben oder alte Fensterladenhalter können Teil oder Mittelpunkt eines Werkes werden. Es sind keine Grenzen gesetzt.
Die Werke von Barbara Schneider-Gegenschatz sind viel mehr als nur Gemälde die Räume schmücken. Es sind Seelen. Seelen die den Betrachter mit ihren Energien fesseln und berühren.

Barbara Schneider

Autor

Barbara Schneider-Gegenschatz

Kategorie

  • Kunst / Design

Publiziert am

05.11.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/N6CGb6