Pia Steiner lud zur Vernissage in Pfäffikon. Bild Philipp Fanchini
Pia Steiner lud zur Vernissage in Pfäffikon. Bild Philipp Fanchini
Pia Steiner demonstrierte an ihrer Vernissage, was sie auch ihren Schülern beibringt. Sie erklärt, wie die verschiedenen Techniken angewendet werden und was sie voneinander unterscheidet. Bild Jasmine Helbling
Pia Steiner demonstrierte an ihrer Vernissage, was sie auch ihren Schülern beibringt. Sie erklärt, wie die verschiedenen Techniken angewendet werden und was sie voneinander unterscheidet. Bild Jasmine Helbling

Kunst & Design

Die verschiedenen Techniken genutzt

Dass Zeichnen lernbar ist, bewies Pia Steiner am Donnerstagabend im Berufs- und Informationszentrum (BIZ) in Pfäffikon. In kurzen Zügen führte sie die Besucher in die Maltechniken ihrer Werke ein, die fortan ein ganzes Jahr zu sehen und kaufen sind.

«Zeichnen ist lernbar», behauptete Pia Steiner zu Beginn ihrer Vernissage ganz überzeugt. Sie muss es ja auch wissen: Als Lehrerin für bildnerisches Gestalten bringt die aus Trachslau stammende Künstlerin viel Abwechslung in den Unterricht der Oberstufenschüler in Einsiedeln, bei denen laut Steiner erstaunlich schnell Fortschritte erkennbar sind.

Reich an Abwechslung

Blumen, Schuhe und Panoramabilder sind durch Techniken wie Pastell, Acryl, Aquarell und Graphit gekonnt in Szene gesetzt. Pia Steiner scheint alles zu können und nutzt die Vorteile der verschiedenen Techniken fachkundig. Bei der Pastellmalerei, die vor allem auf ihren Blumenbildern zu sehen ist, werden Farbpigmente auf einen Malgrund aufgetragen und mit den Fingern bearbeitet. Diese Technik stellt sich als eher aufwendig und empfindlich heraus, da die Haftung der Pigmente auf dem Papier sehr schwach ist. Ein wenig grossflächiger lässt sich mit Aquarellfarben malen, die mit einem grossen Pinsel aufgetragen werden und aufgrund der transparenten Farben durch mehrere Schichten hindurchschimmern.

InteressiertesPublikum

Neben diesen beiden Techniken stellte Pia Steiner dem interessierten Publikum auch noch die Graphittechnik, Textilobjekte und die Technik des Kupferstichs vor. Mit den beiden Handörgelern Pascal Zingg und Irene Büsser, die den Abend mit lebendiger und fröhlicher Musik untermalten, wurde auch für musikalische Abwechslung gesorgt. «Natürlich ist auch das Musizieren lernbar. Aber man braucht dazu auf jeden Fall sehr viel Ausdauer», betonten die Musiker mit 17-jähriger Erfahrung.

Bereits zwölfte Ausstellung

Steiners Ausstellung ist bereits die zwölfte, die die Räumlichkeiten des Berufs- und Informationszentrums in Pfäffikon schmückt. Mit dem jährlich wechselnden Programm soll noch eher unbekannten Künstlern aus der Region eine Plattform geboten werden. Als die Vernissage endete, waren acht der ausgestellten Werke reserviert. Wer gerne einen Blick auf die Kunst werfen möchte, hat noch bis Ostern 2012 Gelegenheit.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

16.05.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/FiwTAM