Janika Kessler (links) moderierte den Anlass, an dem vier Schüler ihre Bilder vorstellten. Bild Verena Blattmann
Janika Kessler (links) moderierte den Anlass, an dem vier Schüler ihre Bilder vorstellten. Bild Verena Blattmann

Kunst & Design

Drei Jahre später

Die gleichen Schüler wie schon im Jahr 2012 stellten am Donnerstagabend im BIZ in Pfäffikon Bilder zum Thema «ein stück himmel von …» Teil 2 aus.

Die Vernissage wurde vom BIZ-Galerie-Team, bestehend aus Lucia Hofmann und Philipp Strässle, und den Besuchern mit Spannung erwartet. Es stellte sich die Frage, wie die Schüler der Klassen 5a, 5b und 5c der Stiftsschule Einsiedeln den Himmel wohl drei Jahre später sehen. Seit vergangenem Herbst hätten sie sich im Kunstunterricht bei Rachel Stocker mehrere Wochen mit dem Thema beschäftigt, mit Farbstiftstudien begonnen, den Himmel beobachtet und fotografiert, erklärte Janika Kessler, die den Anlass moderierte. Ein Foto diente dann dem Ölbild als Vorlage.

Grosse Entwicklung

Die Entwicklung, die sich dem Betrachter der Bilder bot, war erstaunlich. Ein stahlblauer Himmel mit Blumenkohlwolken, dramatische Gewitterstimmungen, romantische Sonnenuntergänge oder fantasievolle Wolkengebilde, die zum Träumen verleiten: Jeder Schüler sieht seinen Himmel ein wenig anders. Sascha Götzer war einer der vier Schüler, die ihre Bilder vorstellten. Beim Bild, das er jetzt malte, sind die Farbübergänge und die -aufteilung viel besser, und es sind auch mehr Nuancen zu erkennen. Johannes Eichrodt, Rektor der Stiftsschule Einsiedeln, findet den Entwicklungsprozess seit 2012 toll. Die Freude am Naturwunder Himmel komme bei den Bildern voll zum Ausdruck.

Viel Freude

Freude kommt auch bei Edith Schönbächler, Amtsvorsteherin der Berufs- und Studienberatung des Kantons Schwyz,darüber auf,dass junge Menschen ihre Bilder ausstellen.Die Vernissage wurde mit einem musikalischen Intermezzo der Trompetenklasse der Stiftsschule Einsiedeln umrahmt. Anders als vor drei Jahren sind die Bilder käuflich. Bei einigen Bildern waren bereits rote Punkte sichtbar, die auf einen Verkauf hindeuteten. Die Hälfte des Verkaufserlöses geht an die Organisation (U25) Ostschweiz Online-Suizidprävention.

Wer sich den himmlischen Träumereien gerne hingeben möchte, kann die Ausstellung in den Räumlichkeiten der Berufs- und Studienberatung an der Huobstrasse 9 in Pfäffikon während der Bürozeiten bis zum 12. August besichtigen.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Verena Blattmann)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

13.04.2015

Webcode

www.schwyzkultur.ch/6vr2EY