Sind guter Dinge und freuen sich auf das fünfte Skulpturensymposium in Pfäffikon: (v.l.) Reto Nothacker, Ruth Jakob, Liz Gehrer, Martina Lauinger, Urs M. Traber, Bernadette Mühlebach und Patrick Merlé. Bild Andreas Feichtinger
Sind guter Dinge und freuen sich auf das fünfte Skulpturensymposium in Pfäffikon: (v.l.) Reto Nothacker, Ruth Jakob, Liz Gehrer, Martina Lauinger, Urs M. Traber, Bernadette Mühlebach und Patrick Merlé. Bild Andreas Feichtinger

Kunst & Design

«Durchmischung der Stile stimmt»

Kunst und Menschen zusammenzubringen, das ist die Absicht der Macher des Skulpturensymposiums der Gemeinde Freienbach. Die fünfte Auflage findet vom 28. Mai bis 6. Juni wieder in der Seeanlage in Pfäffikon statt.

Das Skulpturensymposium unter dem Patronat der Kulturkommission der Gemeinde Freienbach hat sich mittlerweile zu einem festen kulturellen Wert der Gemeinde Freienbach etabliert. Das künstlerische Niveau ist auch bei der fünften Ausgabe wiederum beachtlich. Am Samstag stellte das vierköpfige Organisationskomitee die acht Künstler vor, die eine Jury in einem intensiven Auswahlprozess aus 43 Bewerberinnen und Bewerbern für den Anlass im Frühling bestimmt hat (siehe Box). «Insgesamt wurden 110 Bewerbungsmappen verschickt», sagte OK-Präsidentin Ruth Jakob. 43 Künstlerinnen und Künstler hätten ihre Mappe zurückgeschickt, davon seien rund die Hälfte aus dem deutschsprachigen Ausland gewesen, die andere Hälfte aus der Schweiz. Der Frauenanteil habe ein Drittel betragen. Die Anzahl Bewerbungen hat sich laut Jakob auf gleich hohem Niveau bewegt wie beim letzten Mal.

Keine Chance für Hobby-Künstler

Die Jurierung fand am 15. Januar statt. Wie Reto Nothacker, der künstlerische Leiter des Skulpturensymposiums und Fachjury-Mitglied am Samstag erklärte, hätten 30 der 43 Bewerber der geforderten Qualität entsprochen. Aufgrund dieser doch recht hohen Zahl und der guten künstlerischen Qualität sei es für die Jury nicht einfach gewesen, die definitive Auswahl zu treffen. «Es war ein langer Tag, bis wir unsere Entscheidungen gefällt hatten», so Nothacker. Die Jury stehe voll und ganz hinter ihrer Auswahl, «die gewollte Durchmischung der Stile ist uns gelungen». Die fünfköpfige Jury habe sich intensiv mit den eingereichten Werken auseinandergesetzt. Am Skulpturensymposium in der Seeanlage Pfäffikon können nur Künstler oder Bildhauer teilnehmen, die ihrer Beschäftigung im Hauptberuf nachgehen. «Hobby-Künstler haben bei uns keine Chance», betonte Ruth Jakob. Im Weiteren müssen die Teilnehmer des Skulpturensymposiums deutsch sprechend sein, Originalität und Eigenständigkeit des künstlerischen Ausdrucks vorweisen, und ihre Arbeiten, die sie während des Symposiums in der Seeanlage anfertigen, müssen im Rahmen der örtlichen Verhältnisse realisierbar sein. Zudem sollten ihre Ausstellungsobjekte Wind und Wetter standhalten.

Erleben, wie Kunstwerke entstehen

Ruth Jakob und ihr Team freuen sich auf den zehntägigen Anlass, der mit einer Vernissage am 28. Mai eröffnet wird (Beginn 19 Uhr). Man halte auch dieses Jahr am bewährten Konzept fest, so Jakob. Einerseits solle die attraktive Seeanlage belebt, andererseits kulturell interessiertes Publikum angezogen werden, und man wolle das Interesse für die bildende Kunst wecken. Eines der Schwergewichte liegt hier sicherlich auf den Führungen, die während des Skulpturensymposiums für die Öffentlichkeit und Schulklassen durchgeführt werden. Zudem wird auch dieses Jahr wieder eine professionell betreute Specksteinwerkstatt einladen, selber zu experimentieren. «Im Begegnungszelt haben die Symposiumsbesucher darüber hinaus Gelegenheit, sich mit Kunstinteressierten bei Speis und Trank auszutauschen», so Jakob. Jakob, die bereits zum vierten Mal mithilft, das Skulpturensymposium zu organisieren, davon dreimal als OK-Präsidentin, ist überzeugt, dass der Anlass auch dieses Jahr wieder dazu beitragen wird, das Verständnis für bildende Kunst zu fördern. Nicht zuletzt deswegen, weil während des Skulpturensymposiums hautnah erlebt werden könne, wie ein Kunstwerk entsteht, und den Besuchern Gelegenheit gegeben werde, Kontakte zu Kunstschaffenden zu knüpfen.

OK und Fachjury

Dem Organisationskomitee des Skulpturensymposiums gehören an: Ruth Jakob (Präsidentin), Reto Nothacker (künstlerischer Leiter), Patrick Merlé (Technik) und Bernadette Mühlebach (Aktuarin, Betreuung Begegnungszelt). Die Fachjury besteht aus fünf Personen: Ruth Jakob, Anna Schmid, Manuel Strässle sowie Sylvia Kissling und Reto Nothacker. Kissling und Nothacker werden zudem während des Skulpturensymposiums die Publikumsführungen durchführen.

Acht Künstler

Acht Künstler wurden von der Jury nach langem Ringen unter den 43 Bewerbern ausgewählt. Während am S

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

17.02.2010

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schwyzkultur.ch/Jpyfsa