Werner Bitzigeio ist seit 1986 freischaffender Bildhauer in Winterspelt.
Werner Bitzigeio ist seit 1986 freischaffender Bildhauer in Winterspelt.
Werner Bitzigeio lässt Schweres ganz leicht erscheinen.
Werner Bitzigeio lässt Schweres ganz leicht erscheinen.

Kunst & Design

Erleben wie Kultur entsteht

Am diesjährigen 5. Skulpturensymposium vom 28. Mai bis 6. Juni in der Seeanlage Pfäffikon lässt Werner Bitzigeio aus leblosem Draht lebendige Organismen entstehen. Der freischaffende Bildhauer ist einer der acht Kunstschaffenden, die in den nächsten Wochen vorgestellt werden.

Während zehn Tagen können Besucherinnen und Besucher Schritt für Schritt miterleben, wie aus Stein, Karton, Holz, Eisen, Stahldraht und Beton Kunstobjekte entstehen. Sie können mit den professionellen Kunstschaffenden aus nah und fern ins Gespräch kommen oder bei einer öffentlichen Führung Genaueres zu den künstlerischen Arbeiten erfahren. Daneben besteht die Möglichkeit, sich im Begegnungszelt zu stärken oder in der Specksteinwerkstatt selber aktiv zu werden.

Gespinst linearer Strukturen

Der international tätige Werner Bitzigeio reist aus der Eifel an. Er arbeitet mit Draht, mit industrieller Massen- und Meterware. Aus einzelnen Drahtstäben schweisst er seine raumgreifenden Gebilde zusammen. Mal kugelförmig, mal säulenartig bestehen sie quasi nur aus einem dichten Gespinst linearer Strukturen. Ganz ohne materielle Schwere wirken sie wie Zeichnungen im Raum. Nicht um Masse geht es, sondern um Transparenz, denn sie ermöglichen Interaktion im Raum. Die Skulpturen weisen eine starke Naturnähe auf, still und geheimnisvoll ordnen sie sich der Landschaft unter, verzahnen sich mit der Biosphäre. Werner Bitzigeio selber hat den Anspruch, dass seine künstlerische Arbeit wie ein natürliches Phänomen wirken soll, dem man sich nähern kann, um zu fühlen, um bewegt, vielleicht begeistert zu sein.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

31.03.2010

Webcode

www.schwyzkultur.ch/BDRUMh