Die Enkelin von Charlie Chaplin, Laura (2. v. r.), stellt erstmals ihre Werke in der Region aus. Am Dienstag feierte sie in Pfäffikon Vernissage.
Die Enkelin von Charlie Chaplin, Laura (2. v. r.), stellt erstmals ihre Werke in der Region aus. Am Dienstag feierte sie in Pfäffikon Vernissage.
 Laura Chaplin mit ihrem Lieblingsgemälde, das ihre Grossmutter Oona zeigt. Bilder Janine Jakob
Laura Chaplin mit ihrem Lieblingsgemälde, das ihre Grossmutter Oona zeigt. Bilder Janine Jakob

Kunst & Design

Kunst mit Herz von Laura Chaplin

Am Dienstag fand in Pfäffikon die Vernissage der Ausstellung «Wine & Art by Laura Chaplin» mit Kunst der Enkeltochter von Charlie Chaplin statt.

Laura Chaplin, Enkeltochter des Komikers Charlie Chaplin, stellt zum ersten Mal am Zürichsee ihre Kunstwerke aus. Am Dienstagabend eröffnete sie im Möbel Märki in Pfäffikon die Ausstellung «Wine & Art by Laura Chaplin», die noch bis am 30. November öffentlich zugänglich ist. Die 32 ausgestellten Kunstwerke sind Unikate und unterstreichen ihren individuellen Stil, der unter anderem durch die Kunstrichtung Pop Art beeinflusst ist. Sie malt sowohl mit Pinsel als auch direkt mit den Händen. «Ich stelle meine Bilder gerne hier aus», so Laura Chaplin. «Diese Art von Ausstellung erlaubt es dem Betrachter im Vergleich zu solchen in Galerien, Kunst in einer häuslichen Umgebung auf sich wirken zu lassen. Dies mag eine Entscheidung, ob etwas in das eigene Zuhause passt, erleichtern.»

Grossvater nie kennengelernt

Aufgewachsen im Manoir de Ban in Vevey,dem letzten Domizil von Charlie Chaplin, lebt und arbeitet sie heute in ihrem Atelier in der Westschweiz. Da entstehen immer wieder Gemälde, die ihren Grossvater zeigen oder seine künstlerische Arbeit symbolisieren. Obwohl sie Charlie Chaplin nie kennenlernen konnte, fühlt sie sich ihm seit ihrer Kindheit eng verbunden. Mit ihrer Kunst möchte sie ihn am Leben erhalten.

Künstlerin mit Herz

Gemeinsam haben die Bilder und die Etiketten der Weinkollektion, die sie für den Weinkeller Alexis Jacquérioz gestaltete und an jenem Abend präsentierte, das Herz. Es zeigt sich in ihrer Signatur und ist mehr oder weniger offensichtlich in den unterschiedlichen Sujets integriert. Mit den Herzen möchte sie darauf aufmerksam machen, wie wichtig ein liebevoller Umgang zwischen den Menschen ist. «Wenn jeder etwas mehr Liebe geben würde,wäre die Welt ein besserer Ort», so Laura Chaplin. Deshalb engagiert sie sich auch für wohltätige Zwecke und empfiehlt beim Betrachten des bereits entstandenen Geschenkbergs, sich für die Kinderhilfe «Petit Suisse» zu engagieren. Es sei wichtig, Kindern in Not in der Schweizeffektiv zu helfen. Darin sind sich neben Laura Chaplin und Roger Märki, Firmeninhaber von Möbel Märki, auch Anita Eichenberger, die Gründerin der Kinderhilfe «Petit Suisse», und Cristina Madeira, Initiantin der Zusammenarbeit von Möbel Märki und «Petit Suisse», einig.

Kindern in der Schweiz helfen

«Die meisten Familien, die sich an Petit Suisse wenden, hätten nie gedacht, irgendwann in eine Notlage zu kommen. Sie hatten ihr Leben fest in der Hand, bis sie durch einen Schicksalsschlag aus der Bahn geworfen wurden »,erklärt Eichenberger.«Wir helfen direkt und unbürokratisch.» Ein Tag ohne Lachen war für Charlie Chaplin eine Verschwendung. Ganz in diesem Sinne und insbesondere an Weihnachten fördert Möbel Märki das Projekt «Engel verschenken Weihnachtspakete » von «Petit Suisse». Bis Mitte Dezember kann man sich für sozial benachteiligte und behinderte Kinder in der Schweiz mit einem Weihnachtspaket engagieren. Man kann es direkt in der Märki-Filiale abgeben oder einen Betrag bei «Petit Suisse» spenden, damit ein Weihnachtsgeschenk für ein Kind zusammengestellt werden kann. Für ein Geschenk werden 20 Franken benötigt. Laura Chaplin plant schon die nächsten Projekte. Sie wird beispielsweise ein Buch über die Vorteile des Lachens veröffentlichen. «Lachen ist ein Menschenrecht. Wir alle sollten lachen», so die passionierte Künstlerin.

Mehr Infos zu Kinderhilfe unter

www.petitsuissekinderhilfe.ch

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Janine Jakob)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

19.11.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/BGjZrL