Nicht nur Farbtöne, an der Vernissage gabs vom Künstler Mathias Rusch auch noch Trompetentöne. Bild Kurt Kassel
Nicht nur Farbtöne, an der Vernissage gabs vom Künstler Mathias Rusch auch noch Trompetentöne. Bild Kurt Kassel

Kunst & Design

Nicht nur Farbtöne «à discretion»

Eindrückliche Farbkompositionen verbunden mit stilvoller Musik erfreuten die Besucher der Vernissage von Mathias Rusch im «Seedamm Plaza» in Pfäffikon. Freunde, Bekannte und Verwandte genossen anlässlich der ersten offiziellen Ausstellung des Künstlers einen wunderschönen Abend.

Zuerst wunderte man sich beim Eintritt in die Ausstellung. Grosse und kleine Bilder hängen an der Wand, aber bei allen Bildern verhinderte dickes Papier mit einer Nummer den Blick auf die Werke. Der Sinn dieser anfänglichen Verhüllung zeigte sich bei der Laudatio. Sandra Bossi, die Lebensgefährtin von Mathias Rusch, führte in sympathischen Worten zur Ausstellung. Die Besucher durften ein Kärtchen mit einer Nummer ziehen. Und dann konnten sie die Werke, die ihre Nummer trugen, enthüllen. Eine bunte Welt von intensiven Farben tat sich den Beschauern auf.

Malen in die Wiege gelegt

Das Malen wurde dem Künstler väterlicherseits in die Wiege gelegt. Sein im Jahre 2003 verstorbener Vater war der bekannte Märchler Kunstmaler Mathias Rusch, dessen Bilder inzwischen auf der ganzen Welt ihren Platz gefunden haben. Werke von Mathias Rusch sen. kann man auch am Kreuzweg in Siebnen, im Spital Lachen oder an den Kirchenfenstern der Martinskirche in Galgenen bewundern. Im Gegensatz zu seinem Vater, der die gegenständliche Malerei pflegte, experimentiert der Sohn aber auch mit der modernen Art des Expressionismus.

Wenn er den Drang verspürt

Mathias Rusch führte in der Zeit von 1990 bis 2000 die Kunstgalerie Living Art in Lachen, wo er vor allem Bilder seines berühmten Vaters ausstellte. Vor acht Jahren begann er dann selbst zu malen. Er malt unregelmässig, immer dann wenn er ein bewegendes Gefühl hat und den Drang verspürt, dieses bildlich auszudrücken.

Die zwei Seiten des Mathias Rusch

Die malende ist aber nur die eine Seite des Mathias Rusch. Er ist auch ein begnadeter Musiker und absolviert Jahr für Jahr unzählige Auftritte mit seiner Band Passion. Bereits mit vier Jahren spielte er Trompete, und diesem Instrument ist er treu geblieben. Die Band spielt ein sehr vielseitiges Repertoire, das von Rock, Pop, Swing, Blues, Funk bis zu den Hits der 70erund 80er-Jahre reicht. Anschliessend an die Vernissage konnten sich die Besucher von den musikalischen Qualitäten der Band selbst überzeugen. Rusch spielte mit der Band in der Puls Bar und konnte dabei auch musikalisch überzeugen.

Die Ausstellung «Farbtöne à discretion » ist im «Seedamm Plaza» noch bis zum13. November zu sehen.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

03.10.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/vpts5V