Der weltbekannte Künstler Carl-W. Röhrig zeigt einen Querschnitt seines Schaffens im Hotel «Seedamm Plaza». Hier signiert er ein Buch. Bild Hans Ueli Kühni
Der weltbekannte Künstler Carl-W. Röhrig zeigt einen Querschnitt seines Schaffens im Hotel «Seedamm Plaza». Hier signiert er ein Buch. Bild Hans Ueli Kühni

Kunst & Design

Weltbekannter Künstler stellt erneut in Pfäffikon aus

Zum zweiten Mal stellt der weltbekannte Künstler Carl-W. Röhrig seine ausdruckstarken Werke im Hotel «Seedamm Plaza» aus. An der Vernissage erklärte er den Gästen Details zu den einzelnen Werken.

«Kunst kommt von Können ». Dieses Sprichwort bewahrheitet sich beim Betrachten der Werke von Carl-W. Röhrig, die zurzeit im Hotel «Seedamm Plaza» ausgestellt sind.An derVernissage vom Mittwochabend gab es keine grossen Lobreden. Dafür führte der sympathische Künstler die Gäste selber durch dieAusstellung und verriet, was ihn zum Malen der einzelnen Werke bewegte. Diese Bilder entstehen nicht einfach so,sie sind ein Spiegel dessen, was den Künstler bewegt. So präsentierte er ein Bild von einer Brücke, die ins Nichts führt. Es widerspiegle die Tatsache, dass rund um den Globus Leere herrsche.

Ein anderes seiner eindrücklichen Gemälde – ausnahmsweise in Öl statt Acryl oder Wasserfarbentechnik – drückt die Zerstörung des Regenwaldes aus. Insbesondere Umwelt-Szenarien hat der sensible Künstler früher schon massenweise fürTitelblätter bekannter Zeitschriften wie «Stern», «Der Spiegel », «Globo», «Natur» und so weiter illustriert. Waren diese oft noch sehr realistisch im Ausdruck, hat sich sein Stil nun erweitert; einige Bilder sind wirkliche Traumbilder, Phantasien. Röhrig selber bezeichnet sie als Fenster in eine andereWelt.

Steine als Herausforderung

Eines der grössten Werke, das der Künstler je gemalt hat – drei Meter breit und 1,6 Meter hoch –, ist ebenfalls zu sehen. «Geheimnisvolle Steine » ist derTitel des eben erst gemalten Bildes. Es zeigt eine Mauer, die aus verschiedensten Steinen besteht. Auf den zweiten Blick betrachtet sind darin endlos viele Gesichter zu erkennen. Röhrig erklärte, dass gerade Steine eine grosse Herausforderung an den Maler darstellten. In der Tat ist keiner gleich, alle unterscheiden sich in Form, Farbe und Struktur. Es ist beeindruckend, wie viel Tiefe dieses Gemälde ausdrückt, dessen Steine zum Berühren verlocken weil man nicht glauben will, dass man nicht vor einer richtigen Mauer steht.

Liebhaber rund um den Erdball

Carl-W. Röhrig ist der Begründer des Fantastischen Naturalismus und hat bereits mehr als 2000 Gemälde geschaffen. Seine Kunst hängt mittlerweile überall in derWelt von Island bis Neuseeland und wird unter Kennern als Geheimtipp gehandelt. Interessenten können seine Werke noch bis zum 17. November im «Seedamm Plaza» betrachten und dem Künstler auch an manchen Tagen beim Arbeiten über die Schulter schauen.



Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

20.09.2013

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www.schwyzkultur.ch/3W5P96