Jan Junker (v. l., Flöte), Bettina Alban (Violine) und Marek Dutkiewicz (Violoncello). Bild Kurt Kassel
Jan Junker (v. l., Flöte), Bettina Alban (Violine) und Marek Dutkiewicz (Violoncello). Bild Kurt Kassel

Musik

Barock und Klassik ohne Grenzen im Tertianum

Die klassischen Konzerte im Tertianum Huob in Pfäffikon erfreuen sich bei Bewohnern und Gästen immer grösserer Beliebtheit. So war auch dieses Mal der Saal gut besetzt, als dasTrio Musica senza Frontiere zu Barock und Klassik lud.

Musica senza Frontiere (Musik ohne Grenzen), ist ein kleines, aufstrebendes Kammerorchester in der Besetzung von drei bis sechs Musikern, welches im Jahr 2010 gegründet wurde. Ziel ist, durch die Sprache der Musik Barrieren zwischen den Menschen abzubauen. Die Formation tritt regelmässig in verschiedenen Ländern auf und begeistert mit Werken aus der ganzen Welt.

Musik mit Seele

Marek Dutkiewicz (Violoncello), Bettina Alban (Violine) und Jan Junker (Querflöte) haben ihre musikalische Ausbildung an den besten Musikschulen von Amerika bis Petersburg genossen. Neben ihren klassischen Konzerten arbeiten sie immer wieder mit Menschen mit Behinderungen. So entstand auch ihre Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Autisten Tanguy Neumann.

Barock und Klassik

Im Tertianum spielte dasTrio Werke aus der Barockzeit und der Klassik, wie Vivaldis Triosonate «La Fiola», Wolfgang Amadeus Mozarts «Serenade Vienesse» oder Johannes Pachelbels «Kanon». Eindrücklich waren zum Abschluss Tanguy Neumanns Sonate «St. Colomban» und Luigi Bocchevinis «Musica notturna delle strade di Madrid». Es gelang dem kleinen, aber feinen Kammerorchester, der Musik der alten Komponisten Herz und Geist zu geben.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

15.01.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/JTbgUb