Beatrice Egli ist dem Schlager treu geblieben und hat damit die Jubiläumsstaffel von DSDS gewonnen. Bild RTL
Beatrice Egli ist dem Schlager treu geblieben und hat damit die Jubiläumsstaffel von DSDS gewonnen. Bild RTL

Musik

Beatrice Egli ist Superstar

Am Samstag wurde die Pfäffikerin Beatrice Egli zu Deutschlands neuem Superstar gewählt. Sie hat ihren Traum verwirklicht. Heute reist sie nach Barcelona zum Videodreh. Ab morgen ist ihr Siegertitel bereits im Handel erhältlich.

Ausserschwyz hat einen Superstar. Beatrice Egli aus Pfäffikon hat am Samstagabend die Jubiläumsstaffel von «Deutschland sucht den Superstar» gewonnen. Die 24-Jährige setzte sich gegen die 21-jährige Lisa Wohlgemuth durch. «Wir gehen zusammen auf grosse Schlagerreise, tausend Dank», zeigte sich die Pfäffikerin in einer Botschaft an ihre Fans glücklich. Reisen wird Beatrice bereits heute, und zwar nach Barcelona zum Videodreh für ihren von Dieter Bohlen geschriebenen Siegertitel «Mein Herz». Auch im Finale blieb die Schlagersängerin ihrem Stil treu und sang «Und morgen früh küss ich dich wach» von Helene Fischer sowie «Ich liebe das Leben» von Vicky Leandros.

Nicht daran geglaubt

«Richtig daran geglaubt, dass ich ‹DSDS› gewinnen kann, habe ich nie», sagte Beatrice Egli am späten Samstagabend an der Pressekonferenz – just nachdem sie von den Zuschauern mit über 70 Prozent Stimmenanteil zum neuen Superstar gewählt wurde. «Es fällt mir zurzeit sehr schwer, zu begreifen, dass es wirklich so ist. Es berührt mich, gleichzeitig versuche ich, es überhaupt zu realisieren », so die Reaktion der fassungslosen Gewinnerin. Als Beatrice schliesslich erfuhr, dass sie in allen Shows – ausser in der fünften – die meisten Stimmen erhielt, schrie sie vor Freude auf, rang nach Worten und kämpfte mit den Tränen.

Schon heute reist die 24-jährige Pfäffikerin nach Barcelona zum Videodreh für ihren Siegertitel «Mein Herz», welcher ab morgen im Handel erhältlich ist. Eglis erstes Album soll bald folgen, Ende Jahr wird sie bereits auf Tour gehen. «Ich freue mich auf eine Zeit voller Reisen und Abenteuer und wünsche mir für die Zukunft, auf ganz vielen Bühnen auftreten zu können», blickt die «DSDS»-Gewinnerin in die Zukunft. Besonders freut sich die Schlagersängerin aber darauf, «den Schlager in alle Länder hinaustragen zu dürfen».

Geld ist der allerletzte Gedanke

Wo Beatrice in einem Jahr stehen wird, weiss sie nicht. Auch nicht, wann sie das nächste Mal in Pfäffikon sein wird. So sei sie froh, wenn sie erst einmal realisieren könne, dass sie ihren Traum weiterleben könne. «Ich lebe im Moment, und im Moment geniesse ich, dass ich hier gewonnen habe», hielt der Superstar 2013 fest. Ausserdem liege es an ihren Fans, wie lange Eglis Musik gefragt sei. Zur Frage, was sie denn mit der Siegerprämie machen werde, zeigt sich Egli bescheiden: «Ich habe gar keine Ahnung. Geld ist das allerletzte, worüber ich mir jetzt gerade Gedanken mache. Ich freue mich, dass mein Lied auf Platz 1 in den iTunes-Charts ist. Das ist, glaube ich, das Grösste für eine Sängerin.»

«Das Lied ist für mich gemacht»

Der Siegertitel scheint den Zuschauern von «DSDS» anscheinend zu gefallen. Doch kann sich die Pfäffikerin mit dem Lied identifizieren? «Ja, ich habe gespürt, dass das Lied für mich gemacht ist. Mein Herz brennt für Schlager, das Lied ist absolut auf mich massgeschneidert worden», schwärmt die Schlagerprinzessin. Sie ist denn auch sehr froh, dass Dieter Bohlen ihren Titel geschrieben hat und man nicht etwas aus ihr machen wollte, das sie nicht sei. Das Medienecho ist deutlich, der Schlager hat durch Beatrice Egli eine Verjüngung erfahren. Es seien Grenzen gesprengt worden, denn unterschiedliche Generationen fänden nun Zugang zu dieser Musik. «Es ist schön, wenn sich Generationen vermischen, erst dann findet die richtige Party statt.»

Wenig Party, wenig Schlaf

Während Beatrices Familie und Freunde mächtig Party machten, blieb der Siegerin zumindest am Samstag nicht viel Zeit dazu. Während sie sich zunächst den Siegerfotos zu stellen hatte, galt es anschliessend, eine Pressekonferenz zu meistern. Doch für einige wenige Minuten besuchte die «DSDS»-Siegerin dieAftershow-Party, ehe sie sich auf den Weg ins Hotel zu ihrer Schwyzer Fangemeinschaft machte. Dort dankte sie ihren Liebsten noch einmal und herzte Familie und Freunde. Am liebsten hätten ihre Fans sie gar nicht mehr gehen lassen und sie den ganzen Morgen mit Fragen löchern und feiern wollen. Ihr Bruder Marcel Egli b

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

13.05.2013

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schwyzkultur.ch/JtKG3q