Gastsängerin Hedreich Nichols singt Tina Turners «Proud Mary». Bild Nathalie Müller
Gastsängerin Hedreich Nichols singt Tina Turners «Proud Mary». Bild Nathalie Müller

Musik

Gospelchor Sweet'n'Sour: Die Mischung machts

Mit dem Programm «Radio Sweet‘n’Sour» unterhielt der Pop- und Gospelchor Sweet‘n’Sour das Publikum in der Aula im Schulhaus Weid in Pfäffikon am Wochenende während fast zwei Stunden mit Hits aus den Fünfzigern bis heute.

Ganz in schwarz oder weiss gekleidet, betraten die Chormitglieder die Bühne. Als Hingucker trugen alle ein grünes oder weisses Accessoire in Form einer Krawatte, einer Kette oder eines Schals. Die drei Farben zogen sich denn auch durch das ganze Konzept, angefangen beim Programm über die Apérogetränke bis hin zur Bühnendekoration und den Dankesblumen am Schluss. Ein besonderes Augenmerk hatten die Verantwortlichen der äusserst gelungenen Choreographie gewidmet, die sich mal beschwingt, frech, ernst oder witzig präsentierte.

Bekannte Hits zum Mitsingen

Passend zum Programmtitel machte der Hit «Radio Ga Ga» von Queen den Auftakt. Dabei bewies Gastsänger Guido Rüttimann ein erstes Mal, welches Potential in ihm steckt. Im Anschluss daran wurden die Zuschauer auf der Frequenz 99,6 mit einem Morgengruss willkommen geheissen und auf das nächste Lied «Crazy Little Thing Called Love» von Freddie Mercury eingestimmt. Es folgten «Aquarius » und «Route 66».

Abwechselnde Moderation

In kleinen Intervallen moderierten Chormitglieder das Tagesprogramm des Senders, sei es mit dem Horoskop, Verkehrsmeldungen, dem Literatur- oder CD-Tipp sowie dem Bettmümpfeli. In Randy Newmans «Feels Like Home» zeigte Gastsängerin Hedreich Nichols mit sanfter und dennoch voller Stimme ihr sensationelles Können. Die Herren der Schöpfung demonstrierten mit «Drive My Car» puren Fahrgenuss, während das weibliche Geschlecht mit «I will Survive» zeigte, dass es auch ohne Mann überlebt. Zu wahren Höchstleistungen liefen die Band mit Carmen Bürgisser (Piano), Andi Grob (Gitarre), Michael Kumow (Bass) und Manuel Römer (Drums), der Dirigent, der Chor und die zwei Gastsänger bei «Stayin’ Alive», «Bohemian Rhapsody» oder «Proud Mary » auf. Der grosse Spass am gemeinsamen Musizieren und Singen war allen ins Gesicht geschrieben.

Viel Anerkennung geerntet

Neben popig-rockigen Tönen waren aber auch feine, leise Klänge zu vernehmen, wie beispielsweise das acapella vorgetragene «Lullabye» oder Stephan Eichers «Weiss nid was es isch». Mit einer herrlichen Mischung aus älteren und neueren Hits war es dem Leiter Ulrich Wolf gelungen, ein sensationelles Programm zusammenzustellen und damit die Zuschauer zu begeistern. Die Künstler ernteten viel Lob und Anerkennung für das Geleistete und belohnten das Publikum ihrerseits mit drei Zugaben.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

07.06.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/B5rWKb