Ernteten für das Konzert herzlichen Applaus: (v. l.) Mirjam Föllmi, Sybille van Veen, Organist Edgar Bisig, Fabian Bucher und Bernhard Isenring. Bild Verena Blattmann
Ernteten für das Konzert herzlichen Applaus: (v. l.) Mirjam Föllmi, Sybille van Veen, Organist Edgar Bisig, Fabian Bucher und Bernhard Isenring. Bild Verena Blattmann

Musik

Harmonische Kombination von Orgel und Gesang

An der dritten Orgelmatinee der Saison durften sich die zahlreich erschienenen Freunde der Orgelmusik unter anderem auch an Orgelklängen kombiniert mit Gesang erfreuen. Edgar Bisig führte das singende Organistenquartett an der Orgel durchs Programm. Dieses bestand aus Kompositionen aus der Barockzeit bis hin zur Gegenwart.

«Singet, danket unserm Gott», so hiess die Liedkantate, mit der die Orgelmatinee nach dem Elf-Uhr-Läuten begann. Mit dem fröhlich jubilierenden Zwischenspiel der Orgel und den lobpreisenden vier Strophen, die zuerst solistisch oder vom Quartett vorgesungen und dann von allen, inklusive den Zuhörern, wiederholt wurden, war dies ein schöner Dank an Gott für seine Schöpfung. Die Kantate war von Bernhard Isenring komponiert worden. Er gehört zum Organistenteam und bildete zusammen mit Mirjam Föllmi, Sybille van Veen und Fabian Bucher das singende Organistenquartett.

Zuhörer durften Mitsingen

Auch die Liedkantate «Was Gott tut, das ist wohlgetan» war in vier verschiedenen Bearbeitungen und Besetzungen zu hören. Zwei Offertorien des Komponisten Martin Vogt, der in der Zeit der Romantik lebte, bezauberte das Publikum ganz besonders. Die Texte des «Laudate Servi» (Solo Sybille van Veen,Alt) und des «Benedicte» (Solo Mirjam Föllmi, Sopran) basieren auf den Psalmen 113 und 103 und haben die Lobpreisung des Herrn zum In-halt. Die feierliche, liebliche Musik und das gepflegte, harmonische Zusammenspiel zwischen Orgel und Ge-sang waren ein Hörgenuss der besonderen Art.

Zwei Solostücke

Zwei Werke hatte sich Edgar Bisig als Solostücke ausgesucht. «Thema und 4 Veränderungen in C-Dur» von Justin Heinrich Knecht war das eine. Diese interessanten Variationen ka-men einfach und gradlinig, speziell und vorwitzig keck auf denTonleitern herumtanzend, lieblich verspielt in hohenTönen oder breitgefächert, verschnörkelt, mit tiefenTönen begleitet, daher.

Variationen und Bach auf der Orgel

Mit dem majestätischen «Präludium in C-Dur BWV 547» kam das Publikum noch in den Genuss eines Werks des wahrscheinlich bedeutendsten Komponisten für Orgelstücke, Johann Sebastian Bach.





Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

13.01.2014

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schwyzkultur.ch/YXecZf