Das Quintetto Animato mit (v. l.) Christoph Honegger am Cembalo und der Panflöte, Sebastian Vogler an der Violine, Anna Katharina Rebmann an der Viola und Violine, Erich Meili an der Violine und Viola und Jürg Bachmann am Violoncello entzückte mit hochstehender Barockmusik und rumänischer Folklore. Bild Janine Jakob
Das Quintetto Animato mit (v. l.) Christoph Honegger am Cembalo und der Panflöte, Sebastian Vogler an der Violine, Anna Katharina Rebmann an der Viola und Violine, Erich Meili an der Violine und Viola und Jürg Bachmann am Violoncello entzückte mit hochstehender Barockmusik und rumänischer Folklore. Bild Janine Jakob

Musik

Himmlische Klänge im Schlossturm

Am Stephanstag spielte das Quintetto Animato mit Cembalo, Streichinstrumenten und Panflöte im Schlossturm Pfäffikon und erfreute zahlreiche Besucher.

Weihnachtliche Stimmung herrschte am Dienstagabend im Schlossturm Pfäffi kon. Der Verein Pro Schloss Pfäffikon hatte zum traditionellen Weihnachtskonzert unter dem Patronat der Avina Stiftung eingeladen. Das Quintetto Animato begeisterte mit seinem Konzertprogramm mit Schwerpunkt Bach, Vivaldi und rumänischer Folklore-Musik.


Entspannend und berührend


Mit der Sinfonia D-Dur aus der Kantate BWV 169 von Johann Sebastian Bach eröffnete das Quintetto Animato das Konzert, gefolgt vom Concerto a-Moll op. 3/8 von Antonio Vivaldi. Der Saal des Schlossturms war voll. Damit alle Besucher sitzen konnten, wurden extra Stühle bereitgestellt. Die schönen Klänge von Cembalo und Streichern wirkten entspannend und berührten zugleich.


Barockmusik und rumänische Folklore


Das Cembalo ist eines von «drei oder vier Nachbildungen des flämischen Originals von 1630. Es wurde vom Restaurator des Originals mit offizieller Erlaubnis nachgebaut», so der Eigentümer Christoph Honegger voller Stolz. Gekonnt und mit viel Gefühl wurden die Kompositionen vorgetragen; so auch die rumänischen Volkslieder, bei denen die Streicher von der Panflöte begleitet wurden. Ob «Doină – hora femeilor », ein Frauentanz aus Oltenien, oder das Liebeslied «Cantec de dragoste » – das Publikum schätzte die auf höchstem Niveau vorgetragene Musik. Sie war ruhig und besinnlich, aber auch voller Energie und aufh eiternd. Als Zugabe und Highlight sorgte «Der einsame Hirte» von James Last für grossen Applaus. 


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Janine Jakob

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

28.12.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/8qN3wq