Herbert Keller spielte königlich an der dritten Orgelmatinee. Bild Tanja Holzer
Herbert Keller spielte königlich an der dritten Orgelmatinee. Bild Tanja Holzer

Musik

Königliche Klänge an der Orgelmatinee

Herbert Keller spielte am Samstag in der St. Meinradskirche in Pfäffikon eine Orgelmatinee zum Thema «Von König(inn)en und Hirten».

Mit aristokratisch wirkenden Klängen eröffnete Herbert Keller am Samstagmorgen in der St. Meinradskirche Pfäffikon die dritte Orgelmatinee dieser Saison. Der ehemalige Klavier- und Orgellehrer präsentierte insgesamt neun Kompositionen zum Thema «Von König(inn)en und Hirten» und lockte damit bei diesem prächtigen Sonnenwetter eine schöne Besucheranzahl an. Nach dem Beginn mit «Die Ankunft der Königin von Saba» von Georg Friedrich Händel erklangen die sanfteren Klänge von Ernst Friedrich Richters «Wie schön leuchtet der Morgenstern».

Lieblich, jubilierend

Mit Hermann Schroe - ders «Ihr Hirten erwacht» ertönte ein lieblicher, fröhlicher Weckruf, der sich wie ein Versprechen in der Kirche ausbreitete. Das Pastoral-Orgelstück in C-Dur von Theodor Grünberger jubilierte teils kräftig und sang auch einmal in höheren Tönen sanfter. «Die Könige» schritten mit Peter Cornelius’ Komposition majestätisch dahin, mit Wirkung, aber kaum mit Aufhebens. Wie gegensätzlich dazu erklang darauf Aloyse Amanns «Die Rückkehr der Hirten», das für einen fast überschwänglichen, musikalischen Auftritt sorgte. Mit ehrfurchtsvoller Note und doch freudig tänzelnd erklang «Die Hirten» von Théodore Salomé und mit Arnold Jospeh Monar erwachten die Hirten verheissungsvoll erneut in zwei Sätzen. Max Gulbins «Festfantasie über Tochter Zion» bildete den Abschluss als feierlicher Marsch. Das Orgelspiel von Herbert Keller erntete viel Beifall.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt / Tanja Holzer

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

16.01.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/uxvuCt