Marcel Üstün (Horn) und Deborah Züger (Orgel) überzeugten das Publikum mit ihrem Können. Bild Jasmin Yöhl
Marcel Üstün (Horn) und Deborah Züger (Orgel) überzeugten das Publikum mit ihrem Können. Bild Jasmin Yöhl

Musik

Orgel und Horn harmonisch in Pfäffikon vereint

Die Orgelmatinée am Samstag präsentierte sich mit Orgel und Horn als ein besonderes Klangerlebnis.

 Ungewöhnliche, aber deswegen nicht weniger harmonische Klänge ertönten am Samstagmorgen in der Sankt-Meinrads-Kirche in Pfäffikon. Denn die Kombination Orgel und Horn ist zwar selten, doch lassen sich die beiden Instrumente hervorragend miteinander vereinen. Den Beweis dafür lieferte die besondere Orgelmatinée: Sowohl Organistin Deborah Züger als auch Hornist Marcel Üstün sind nicht nur jeder für sich ausgezeichnete Musiker, sie zeigten dem Publikum auch, wie vielseitig sich ihre beiden Instrumente gemeinsam entfalten. Entsprechend bunt präsentierte sich auch das Konzertprogramm: Der rote Faden bildete die französische Barock- Suite «Suite du second ton» von Jean-Adam Guilain, welche Deborah Züger über die gesamte Matinée verteilt spielte. Dem gegenüber setzten die jungen Musiker Stücke der französischen und deutschen Spätromantik für Horn und Orgel von Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré und Josef Gabriel Rheinberger um. Aussergewöhnlich, aber faszinierend Kennengelernt haben sich die beiden Musizierenden an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie derzeit studieren. Irgendwann sei ihnen die Idee gekommen, gemeinsam zu spielen. Eine aussergewöhnliche Idee, die sich als unglaublich anmutig entpuppte und deshalb die Konzertbesucher gleichermassen faszinierte und beeindruckte.


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Jasmin Yöhl

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

14.01.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/TwBiJ7