Das Organisten-Team Pfäffikon-Freienbach: (v. l.) Fabian Bucher, Mirjam Föllmi, Roman Künzli, Sybille van Veen und Bernhard Isenring. Bild Josef Blattmann
Das Organisten-Team Pfäffikon-Freienbach: (v. l.) Fabian Bucher, Mirjam Föllmi, Roman Künzli, Sybille van Veen und Bernhard Isenring. Bild Josef Blattmann

Musik

Orgelmusik mit wohlklingendem Gesang

Ein abwechslungsreiches Programm mit Gesang erwartete die Besucher an der Orgelmatinee am Samstagvormittag in der Pfarrkirche St. Meinrad in Pfäffikon.

Die fünfte Orgelmatinee der Saison war von einem speziellen Programm und einem besonders grossen Publikumsaufmarsch geprägt. Die Zuhörer konnten sich an der Musik und am Gesang von fünf Organistinnen und Organisten erfreuen, die alle dem Organistenteam Pfäffikon-Freienbach angehören.

Wohlklingender Gesang

Die Matinee wurde eröffnet mit Tomàs Luis de Victorias «Magnificat sexti toni alternatim» mit Versetten von Johann Georg Albrechtsberger. Das feierliche Magnificat, gesungen von Mirjam Föllmi (Sopran), Sybille van Veen (Alt), Fabian Bucher (Tenor) und Bernhard Isenring (Bass) wurde harmonisch durch die leicht wirkenden Orgelversetten, gespielt von Roman Künzli, Die Chorkantate «Verleih uns Frieden gnädiglich» war, feinfühlig interpretiert, eine würdige Bitte um Frieden. Als Lobgesang in schönster Form dürften die Zuhörer «Alles, was Odem hat, lobe den Herrn» von Felix Mendelssohn Batholdy empfunden haben.Das Vokalquartett kam im Kyrie und Gloria der «Missa in e» von Gottfried Heinrich Stölzel zum Schluss der Matinee nochmals zum Einsatz. Das Gloria beeindruckte vom Rhythmus und den häufigen Einsätzen der einzelnen Stimmen her. Im wohlverdienten, langanhaltenden Applaus drückten die Zuhörer ihre Freude über das Gehörte aus.

Anspruchsvoll und ansprechend

Dieser Applaus galt in hohem Mass auch dem Organisten Roman Künzli. Ansprechend,wellenartig zum Beginn, abwechslungsreich und virtuos zum Schluss, zeigte sich das «Präludium D-Dur BuxWV 139» von Dietrich Buxtehude. Eine Kombination von Flötenund Streicherregister, so Künzli, kam bei Josef Gabriel Rheinbergers zweiten Satz (Adagio espressivo) aus der «Orgelsonate op. 65 Nr. 2» (Fantasie-Sonate) zum Einsatz. Das eher melancholische, schöne Werk wurde damit aufgehellt und wirkte phasenweise sogar etwas verspielt. Die nächste und letzte Orgelmatinee findet am Samstag, 12. März, statt.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Verena Blattmann)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

15.02.2016

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schwyzkultur.ch/B4WZ3H