Linard Bardill versteht es vorzüglich, sein jüngeres und älteres Publikum aufs Köstlichste zu amüsieren. Bilder Nathalie Müller
Linard Bardill versteht es vorzüglich, sein jüngeres und älteres Publikum aufs Köstlichste zu amüsieren. Bilder Nathalie Müller

Musik

Riesenplausch am Kinderkonzert

Anlässlich der sechsten Austragung des A-cappella Festivals fand am Sonntagnachmittag erstmals ein Kinderkonzert in der Seeanlage in Pfäffikon statt. Mit Linard Bardill konnten die Organisatoren einen der bekanntesten Kinderliederkomponisten und -autoren engagieren.

Schnell war das Luftzelt mit grossen und kleinen Zuschauern gefüllt, welche sich auf den Auftritt von Bardill (Gitarre) und Bruno Brandenberger (Bass) freuten. Der Kinderund Jugendchor Peperoncini der Musikschule Freienbach, unter der Leitung von Ulrich Wolf, durften gemeinsam mit dem Künstler auf der Bühne stehen und ihn gesanglich unterstützen.

Geschichte auf humorvolle Art

Mit seinem neuesten Programm «Nid so schnell Wilhelm Tell» versteht es Linard Bardill einmal mehr, ernste Themen auf witzige und dennoch nachdenkliche Art zu vermitteln. Der Künstler hat mit seinem neusten Werk eigene Erfahrungen in Lieder gepackt. Walti, der Zweitklässler, wird von seinen Eltern zum Denkmal von Tell geführt und obwohl der Kleine den geschichtlichen Inhalt, welcher ihm der Vater erzählt, nicht versteht, ist er dennoch beeindruckt von Tells Bart und seinen kurzen Hosen. Dem Sagenheld Wilhelm Tell kommt aber noch eine ganz andere, wichtige Rolle zu, denn in der Geschichte versteht er es, dem kleinen Walter die Angst vor dem Grossmaul Paul zu nehmen.

Mit Gesang viel lernen

In herrlichen Liedern gesungen, erfuhren die jungen Zuschauer mehr über die Geschichte von Tells Apfelschuss, aber auch, wie man sich als Kleiner gegen die grossen Starken wehren kann. Gemeinsam mit Kindern aus dem Publikum wurde die Hauptszene nachgespielt und die Kinder konnten sich in die damalige Zeit zurückversetzen. Bardill zog gemeinsam mit seinem Bassisten und den jungen Sängern und Sängerinnen des Peperoncini-Chors das Publikum in seinen Bann. Reihum waren strahlende, lachende, mitsingende und mitklatschende Menschen auszumachen.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

05.07.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/NxHNQK