Vor fünf Jahren gründete Peter Werder (links) den Zurich Gospel Choir, jetzt steht der Chor zusammen mit Stanley Miller auf der Bühne zur Schweizer ESC-Ausscheidung. Bild zvg
Vor fünf Jahren gründete Peter Werder (links) den Zurich Gospel Choir, jetzt steht der Chor zusammen mit Stanley Miller auf der Bühne zur Schweizer ESC-Ausscheidung. Bild zvg

Musik

Sechs starke Stimmen für den ESC

Vor fünf Jahren gründete der gebürtige Höfner Peter Werder (links) den Zurich Gospel Choir, jetzt steht der Chor zusammen mit Stanley Miller auf der Bühne der Schweizer Ausscheidung für den Eurovision Song Contest (ESC).

Am kommenden Samstag wird entschieden, wer für die Schweiz zum Eurovision Song Contest 2016 nach Schweden fahren darf. Sechs Interpreten wurden in einem Expertencheck auserkoren und dürfen bei der Entscheidungsshow am 13. Februar live in Kreuzlingen performen. Mit dabei ist auch Stanley Miller, ein Amerikaner, der in Spanien lebt und für die Schweiz antreten möchte.Er wird kräftig unterstützt von Sängern aus dem Zurich Gospel Choir und will mit seinem Song «Feel the Love» das Ticket zum Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm lösen. Stanley Miller sang schon immer gerne. Als er erfuhr, dass man auch als ausländischer Musiker für die Schweiz am ESC auftreten kann, nahm er die Chance wahr und meldete sich an. Er will jedoch nicht nur für die Schweiz singen, sondern mit ihr eine Verbindung aufbauen und suchte für seinen Auftritt einen geeigneten Schweizer Chor. Mit dem Zurich Gospel Choir fand er die perfekte Begleitung für seinen Song. Der Chor, bestehend aus 18 jungen und passionierten Sängerinnen und Sängern, wurde vor fünf Jahren von Peter Werder gegründet, der in Schindellegi aufwuchs und heute in Adliswil wohnt. «Wir lernten Stanley Miller am Tag des Expertenchecks kennen und es hat sofort gepasst», erklärt Werder erfreut. Da die Regeln des ESC besagen, dass maximal sechs Personen auf der Bühne stehen dürfen, wird Stanley Miller am Samstag von fünf Chormitgliedern begleitet.

Schweizer am ESC

Chorleiter Werder weiss, dass es die Schweiz am Songcontest bisher nicht leicht hatte, dennoch ist er zuversichtlich. «Wir haben bisher einen guten Weg miteinander gemacht und eine tolle Partnerschaft ist entstanden», so Werder. Doch die Konkurrenz schläft nicht und die nächste Hürde, die Schweizer Ausscheidung, muss erst noch gemeistert werden. Bild zvg

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Eliane Weiss)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

09.02.2016

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schwyzkultur.ch/uJ9dvu