Mit diesem Publikumsaufmarsch hatte der Drehorgelmann Sepp Wyrsch nicht gerechnet; der Schlossturm war bei seinem Konzert bis auf den letzten Platz besetzt. Bild Hans Ueli Kühni
Mit diesem Publikumsaufmarsch hatte der Drehorgelmann Sepp Wyrsch nicht gerechnet; der Schlossturm war bei seinem Konzert bis auf den letzten Platz besetzt. Bild Hans Ueli Kühni

Musik

Zauber der Drehorgel erlegen

Am Sonntagabend lud Sepp Wyrsch zu einem weihnächtlichen Drehorgelkonzert in den Schlossturm in Pfäffikon ein – und die Besucher kamen in Mengen.

Zwar weiss Sepp Wyrsch, dass seine Drehorgel einen unerklärbaren Zauber auf die Zuhörer ausstrahlt. Dass er mit seinem Auftritt den Schlossturm bis auf den letzten Platz zu füllen vermag, war aber auch für den Drehorgelmann eine Überraschung. «Es sind viel mehr Besucher da, als ich erwartet hatte», sagte er vor seinem Auftritt.

Instrument mit 20 Tönen

Leo Keller begrüsste das Publikum und gab einen kurzen Überblick über das Programm. Stilvoll im Frack erschien dann Wyrsch und spielte das erste Stück «Einzug der Königin von Saba» von Georg Friedrich Händel. Während Wyrsch jeweils die Notenrollen seiner Drehorgel wechselte, gab Keller interessante Details über die Drehorgel und deren Prinzip, und er kündigte auch die nächsten Stücke an. So war zu erfahren, dass dieses Instrument einzig 20 Töne kenne, was besonderes Talent beim Arrangieren der Stücke erfordere. Mit leichten klassischen Melodien ging es dann weiter, etwa mit «Geschichten aus dem Wienerwald», der «Sonate Nr. 11» von Mozart und anderen bekannten Melodien, die bei den Zuhörern gut ankamen.

Freude stand Besuchern im Gesicht

Im zweitenTeil des Konzerts drehte es sich dann um Weihnachten. «Es ist ein Ros entsprungen», «Oh Tannenbaum », «Ihr Kinderlein kommet» und viele andere Melodien verzauberten die Gäste. Es waren nicht nur die Kinder, die sich an der einfachen Musik erfreuten, sondern auch vielen Erwachsenen konnte man am Ende des Konzerts die Freude im Gesicht ablesen.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

24.12.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/uUXhbM