Dies & Das
«Wir dürfen auf ein vielfältiges Angebot zählen»
Ab morgen Samstag bildet das Schwyzer Kulturwochenende den Höhepunkt des Kulturjahres und bietet über 130 Veranstaltungen im gesamten Kanton Schwyz. OK-Präsidentin Sara Jäger aus Pfäffikon spricht über das anstehende Wochenende.
Robin Furrer: Lohnt sich auch ein Besuch für Personen, die normalerweise nicht viel mit Kultur und Kunst am Hut haben?
Sara Jäger, OK-Präsidentin: Erst recht! Das Schwyzer Kulturwochenende bietet Spannendes aus den Bereichen Film, Kunst, Theater, Literatur, Brauchtum und vielem mehr. Hunderte Kulturschaffende präsentieren ihr Schaffen während drei Tagen. Aber nebst dem Kulturgenuss sind die Begegnung und das Entdecken an sich für alle lohnenswert.
Das Kulturwochenende lockt mit über 130 Veranstaltungen. Wie gelingt die Koordination?
Dank eines engagierten OK-Teams und einer sehr guten Planung. Wenn jeder seine Aufgabe kennt und diese zuverlässig wahrnimmt, kann etwas Grosses entstehen. Zudem sprudeln wir vor Ideen und Tatendrang.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit den einzelnen Veranstaltern ab?
Kulturschaffende aus dem Kanton Schwyz können sich über ein Anmeldetool auf unserer Website anmelden und damit ihren Anlass erfassen. Jeder Anlass ist dann Teil des Schwyzer Kulturwochenendes. Das Programmheft sowie alle weiteren Werbemittel werden durch das OK erarbeitet und den Kulturschaffenden zur Verfügung gestellt. Dank des Mitwirkens zahlreicher Kulturschaffender aus dem Kanton können wir auch bei der 8. Ausgabe des Schwyzer Kulturwochenendes eine immense Vielfalt in den unterschiedlichsten Kultursparten zeigen.
Für was müssen Sie als OK-Präsidentin sorgen, damit das kommende Wochenende ein Erfolg wird?
Von vielen wird schönes Wetter gewünscht … Die Planung und das grosse Engagement beginnen aber viel früher. Seit letztem Frühjahr ist das gesamte OK-Team daran, wie gewohnt ein rundum gelungenes Wochenende zu organisieren. Wir dürfen auf die langjährige Erfahrung eines guten Teams und die Teilnahme von vielen Mitwirkenden zählen. Für mich ist insbesondere die gezeigte Vielfalt und das spürbare Engagement schon vor dem eigentlichen Kulturwochenende ein Erfolg.
Und wie gelingt es, Jugendliche und Kinder für kulturelle Angebote zu begeistern?
Dank der teilnehmenden Kulturschaffenden dürfen wir auf ein vielseitiges Angebot zählen, das Jugendliche und Kinder begeistert. Zum Beispiel mit dem Kinder- und Jugendtheater Sapperlot, dem Kinderjodelchörli der Musikschule Einsiedeln, der Tanzschule Diversity Fam oder dem KiKu Festival und seinen Workshops wie Zirkusakrobatik, Mal- oder Musikworkshop.
Der Kultur-Bus chauffiert Interessierte durch den ganzen Kanton. Findet dieses Angebot Anklang?
Der Kultur-Bus ist ein fester und geschätzter Bestandteil des Schwyzer Kulturwochenendes. Dieses Jahr können alle drei Touren aufgrund des
grossen Interesses stattfinden.
Wer leitet die verschiedenen Touren und wo führen sie hin?
Kultur-Bus A mit Gabriel Schwyter ist in der March und Höfe unterwegs. In die Innerschwyz reist man mit dem Kultur-Bus B und Silja Olivia Risi als Tourenleiterin und Kunsthistorikerin. Kultur-Bus C mit Eric Jaun besucht Anlässe in der Innerschwyz sowie Ausserschwyz – spannende Stopps sind auf allen drei Touren garantiert.
Erstmals kann man das Kulturwochenende mit einem «Button» finanziell unterstützen. Was hat es damit genau auf sich?
Auch für die diesjährige Ausgabe des Schwyzer Kulturwochenendes hat sich das OK mit diversen Themen auseinandergesetzt. Darunter ein essenzielles Thema ist die Finanzierung. Seit Beginn dürfen wir auf zahlreiche Sponsoren und Gönner zählen, dank welchen es uns gelingt, diesen Grossanlass während drei Tagen zu realisieren.
Uns ist es dennoch wichtig, auch weitere Möglichkeiten und damit Sicherheiten wahrzunehmen. Aus diesem Grund können alle Kulturschaffenden sowie Besucherinnen und Besucher einen Pin ab einem Wert von fünf Franken oder einen Silber-Pin in der Höhe von 20 Franken kaufen und damit auf direktem Weg das etablierte Schwyzer Kulturwochenende unterstützen und fördern.
Wo sind die Pins zu finden?
Die Pins sind an fast allen Anlässen zu finden und zu erwerben.
Zum Schluss: Haben Sie einen persönlichen Geheimtipp im Programm?
Dann wäre es kein Geheimtipp mehr… Mein Tipp jedoch ist: Sich überraschen zu lassen. Voller Neugier zu sein und einen Anlass zu besuchen, der vielleicht nicht im üblichen Jahresprogramm geplant gewesen wäre.
Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Robin Furrer
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