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Prix Walo für Maja Brunner und Linda Fäh
Zum 50. Mal ist am Samstagabend der Prix Walo verliehen worden.
Mit dem ersten Stern des Abends konnte die Band Hecht an ihren aktuellen Erfolg anknüpfen – erst kürzlich hatte die Luzerner Band an den Swiss Music Awards abgeräumt. Am Samstagabend konnten sie sich gegen die Konkurrenten Krokus und Megawatt durchsetzen. In der Sparte «Schlager», welche nur alle vier Jahre zum Zuge kommt, gab es für Linda Fäh (Einsiedeln) die Stern-Trophäe. Die Ex-Miss-Schweiz (2009) und Moderatorin freute sich, «mit dem Preis auf meine neue Mundart-Schlager-Reise gehen zu können ». Nach 15 Jahren im deutschen Schlager erscheint nächstens ihr erstes Mundart-Album.
Kings Elliot geht leer aus
In der Kategorie «Pop/Rock-Gesang» waren Anna Rossinelli und Kings Elliot (Altendorf) nominiert. Den Prix Walo holte hier dann aber Stephan Eicher, der seine Dankesrede simpel mit «ich singe einfach gern» schloss. Als Gewinnerin verliess auch Zoë Më das Kongresshaus Zürich: Sie wurde in der Kategorie «Newcomer» ausgezeichnet und setzte sich damit gegen Mundart-Indiepop-Musiker Edb und die Ländler-Tornados Heimatliebi durch. Zoë Më sang vergangenes Jahr für die Schweiz am Eurovision Song Contest (ESC) in Basel. Zum Publikumsliebling gewählt wurde Happy-Day-Moderator Nik Hartmann.
Von «Heldin» zu «Maloney»
Den Stern bekam auch das Second-hand Orchestra (Kabarett/Comedy), welchem Roman Riklin, Daniel Schaub, Frölein Da Capo und Adrian Stern angehören und das mit seinen Mundart-Tribute-Shows für ausverkaufte Konzerte sorgt. 2027 wollen sie mit einer Elton-John-Mundart-Show mit dem Titel «Rocketland» auftreten. Auch Produktionen wurden mit dem Preis geehrt. Im Theater ist es das Stück «Dinner for WAM», die Geburtstagskomödie von Walter Andreas Müller. Mit dabei hier die Schindelleglerin Maja Brunner. Und als beste Filmproduktion holte wenig überraschend das Pflegedrama «Heldin» von Petra Volpe den Stern. Der Berner Schauspieler Marcus Signer, Hauptdarsteller in der SRF-Serie «Maloney» wurde ebenfalls geehrt.
Ehrung für Freddy Burger
Der Prix Walo ehrt die Leistung von Künstlerinnen und Künstlern aus der Unterhaltungsindustrie. Er gilt als wichtigster Preis im Schweizer Show-business. Neben den neun Kategorien und dem Publikumsliebling wurde der Ehren-Prix-Walo vergeben. Er ging an den heute 80-jährigen Musikmanager und Veranstalter Freddy Burger.
Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / sda
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