Sandro Friedrich beherrscht über 150 ethnische Blasinstrumente, darunter das Trümpi. Bild Irene Lustenberger
Sandro Friedrich beherrscht über 150 ethnische Blasinstrumente, darunter das Trümpi. Bild Irene Lustenberger

Musik

Instrumente aus aller Welt

Der Reichenburger Sandro Friedrich tritt am 24.April im Schweizer Fernsehen bei «Hopp de Bäse» auf.

Rund 150 Blasinstrumente aus der ganzen Welt sind in Besitz des Reichenburgers Sandro Friedrich. Doch er sammelt diese nicht einfach, nein, er weiss diese auch zu spielen. «Ich bin ein eher introvertierter Mensch, und die Musik ist meine Art, zu kommunizieren», sagt Friedrich.

Studiomusiker und Solist

Die Instrumente erhält der Reichenburger von befreundeten Musikern aus der ganzen Welt, oder er erwirbt sie übers Internet. Die Instrumente – es sind mehrheitlich Flöten – hätten alle eine ähnliche Griffweise, würden aber anders gespielt. «Ich habe mir die meisten autodidaktisch beigebracht», erklärt der an der Kantonsschule Ausserschwyz in Nuolen unterrichtende Mathelehrer. Sandro Friedrich hat in seiner Musikerkarriere in rund 60 Filmen als Studiomusiker mitgespielt, etwa bei «Die Päpstin», «Krabat» oder «The Drummer ». Auch wirkte er bei über 40 CD-Aufnahmen mit, unter anderem bei Andreas Vollenweider. Der Reichenburger tritt mit seinen ethnischen Instrumenten auch als Solist bei verschiedenen Sinfonieorchestern auf. Wie er zugibt, experimentiert er aber lieber im Hintergrund und bevorzugt daher die Studiomusik. «Dort kann ich meine akustischen Ideen am besten umsetzen», erklärt er.

Mit dem Trümpi im Fernsehen

Die Sendung «Hopp de Bäse» am kommenden Samstag um 18.45 Uhr auf SF 1 stellt die ursprüngliche Schweizer Volksmusik vor. Sandro Friedrich wird dort mit dem Trümpi mitwirken. Begleitet wird er vom Märchler Brüderpaar Florian und Christoph Mächler. Letzterer wird in der Sendung einen zweiten Auftritt als Troubadour Christoffel vom Hengstacker haben.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

20.04.2010

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schwyzkultur.ch/Y2PPNb