Fachkompetenz in Person: Der Moderator Beat Tschümperlin und Carlo Brunner sind zwei Volksmusik-Urgesteine.
Fachkompetenz in Person: Der Moderator Beat Tschümperlin und Carlo Brunner sind zwei Volksmusik-Urgesteine.
Bekannte, lüpfige Volksmusik: Die Kapelle Carlo Brunner spielte wie immer gekonnt auf. Bilder Bruno Facchin
Bekannte, lüpfige Volksmusik: Die Kapelle Carlo Brunner spielte wie immer gekonnt auf. Bilder Bruno Facchin
Mit Jodelliedern: Das Handorgelduo Maria Bachmann/Peter Müller (am Klavier Jaqueline Müller) wusste mit den zusätzlichen Jodelliedern zu gefallen.
Mit Jodelliedern: Das Handorgelduo Maria Bachmann/Peter Müller (am Klavier Jaqueline Müller) wusste mit den zusätzlichen Jodelliedern zu gefallen.

Musik

Eher mässiger Publikumsaufmarsch

Der 32. Rigi-Folkloretag war vom Programm her hervorragend, publikumsmässig jedoch eher bescheiden.

Rund 200 Besucher waren im Festzelt, etwa gleich viele blieben draussen, wo es etwas kühler war. Mit der Ländlerkapelle Carlo Brunner, dem Handorgelduo Maria Bachmann/Peter Müller (am Klavier Jaqueline Müller) sowie der Kapelle «D’Chnöpflidröcker» hatte der Goldauer Peter Fässler einen guten Mix aus Folkloremusik gefunden. Die drei Formationen zeigten recht unterschiedliche Bilder über die Vielseitigkeit derVolksmusik. So setzte dasAkkordeonduo Bachmann/Müller den Hauptakzent auf das Lied, vorgetragen von der Solojodlerin Maria Bachmann. Die Kapelle «D’Chnöpflidröcker » spielte einen Mix zwischen urchig und konzertant; und Carlo Brunner in seiner Vielseitigkeit zu erklären, ist schon fast müssig.

Beat Tschümperlin souverän

Kompetent führte der Küssnachter Beat Tschümperlin durch das Programm. Für ihn steht fest: Der Folkloretag auf der Rigi ist ein Muss. Das bestätigte auch Peter Fässler, der seit vier Jahren als Organisator amtet. Er liess verlauten, dass nach einem neuen Konzept gesucht wird. DieVariante «Zusammenlegung mit dem Jodler- und Ländlertag» hält er «für unglücklich». DerTag hätte etwas mehr Publikum verdient, doch wer nicht dabei war, der hatte etwas verpasst.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

07.07.2011

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schwyzkultur.ch/BAUn5r