Gefühlvoll und ausdrucksstark – das Solo der Brunnerin Alicia Giezendanner mit dem Armeespiel auf der Rigi. Bild Elia Saeed
Gefühlvoll und ausdrucksstark – das Solo der Brunnerin Alicia Giezendanner mit dem Armeespiel auf der Rigi. Bild Elia Saeed

Musik

Konzert auf Rigi Staffel mit Star-Potenzial

Das Konzert des Symphonischen Blasorchesters des Schweizer Armeespiels zusammen mit der jungen Violinistin Alicia Giezendanner als Solistin war ein musikalischer Leckerbissen.

Rund 200 Gäste versammelten sich am vergangenen Sonntag auf Rigi Staffel, um im Eventzelt der Rigi Bahnen AG dem Konzert des Symphonischen Blasorchesters des Schweizer Armeespiels zu lauschen. Als Violin-Solistin mit dabei war auch die talentierte Brunnerin Alicia Giezendanner. Das Wetter zeigte sich am 21. September von seiner wechselhaften Seite. Mit Sonnenschein, Nebelschwaden und zuletzt mit starken Regengüssen begrüsste der Herbst die Publikumsgäste auf der Königin der Berge. Die zahlreich erschienenen Musikenthusiasten bekamen ein gleichwohl abwechslungsreiches Programm zu hören.


Hervorragendes Zusammenspiel

Unterstützt durch die Harfe nistin Anne-Martine Hofstetter startete das Symphonieblasorchester des Armeespiels mit epischen Tönen. Das Ensemble unter der Leitung von Philippe Monnerat schaffte mit filigraner Technik fliessende Übergänge von sanften Melodien zu saftigen Klängen. Das Orchester zeigte sich als Einheit. Und auch das Zusammenspiel zwischen Ensemble und den preisgekrönten Solisten klappte hervorragend.

Breites Klangspektrum

Immer wieder wechselten die Stücke von fetzig-fröhlich zu langsam-melancholisch. Das breite Klangspektrum des Programms wurde durch verschiedene Gastspiele meisterhaft ergänzt. Das erste Solo des Nachmittags kam von Laurent Zufferey am Marimbafon. Sein Auftritt war genauso von Erfolg gekrönt, wie derjenige von Alicia Giezendanner. Die erst 16-jährige Brunner Violinistin bot ein gefühlvolles und ausdrucksstarkes Spiel zu John Williams' «Schindlers Liste». Ihr Auftritt wurde mit Blumenstrauss und lang anhaltendem Applaus bedacht.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

23.09.2014

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schwyzkultur.ch/dPvh2b