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«I have a Dream – ABBA Tribute Show»
In der KSA werden Träume wahr: Bei der ABBA Tribute Show treten Chöre, Solisten, Tänzerinnen und eine Band gemeinsam auf und verzaubern das Publikum mit den bekanntesten ABBA-Hits. Wir haben eine Probe besucht.
Vier Organisatorinnen und Organisatoren, eine fünfköpfige Band, fünf Tänzerinnen, ein 30-köpfiger Kantichor, ein 55-köpfiger FMS-Chor, eine sechsköpfige Showgruppe Solo sowie sechs weitere Solistinnen und Solisten sind Teil eines Grossprojekts der Kantonsschule Pfäffikon, das den Titel trägt: «I have a Dream – ABBA Tribute Show».
Von «Mamma Mia» zur Tribute Show
Als Anita Haapamäki im Herbst 2024 mit ihren Schülerinnen und Schülern ein «Mamma Mia»-Musical besuchte, war sie schwer beeindruckt. «Ich habe meine Schülerinnen und Schüler in den Songs gesehen», erzählt die Produzentin des KSA-Projekts. Vor über einem Jahr schon wählte sie die ersten ABBA-Songs aus und begann, die Chorarrangements eigens für die Gesangsformationen zu schreiben. «Es war die Qual der Wahl, die Lieder sind alle so gut», findet Anita Haapamäki. Letztlich hat sie sich für die Lieder entschieden, die sich für ein mehrstimmiges Chorarrangement am besten eignen – «und natürlich am bekanntesten sind», ergänzt Herman Schmidt. Er ist der Bandleader und hat die Arrangements für die Band erstellt, die bis auf den Schlagzeuger aus Lehrpersonen der KSA besteht. Sie unterstützen den Chor, die Sängerinnen und Sänger musikalisch mit einem Saxofon, einem Bass, einem Schlagzeug, einer Gitarre und einem Keyboard. Wobei die Organisatoren Anita Haapamäki am Keyboard und Herman Schmidt mit der Gitarre selbst Teil der ABBA Tribute Show werden.
Tanz, Gesang und bunte Kostüme
Auch die 17-jährige Joline Mächler leis-tet einen bedeutenden Beitrag zum musikalischen Grossprojekt. Sie ist die Choreografin für die Chöre und Solisten sowie für die Tanzgruppe, zu der sie selbst dazugehört. «Ich kann meine Leidenschaft in diesem Projekt ausleben », sagt Joline Mächler strahlend. Sie studiert die Tänze mit dem Chor, den Solisten und der Tanzgruppe ein. Wobei der Chor und die Solisten nur kleine Bewegungen ausführen, denn «sie müssen gleichzeitig noch singen können», erklärt die KSA-Schülerin. Zu «Slipping Through My Fingers» wird sie als Sahnehäubchen mit einem Tanzsolo auftreten, das Bestandteil ihrer Maturaarbeit ist, gesanglich begleitet von Leila Elmer. Sie ist Gesangslehrerin an der KSA Pfäffikon und bereitet die sechsSolistinnen und Solisten sowie die Showgruppe-Solo auf ihren grossen Auftritt vor. Die passenden Solo-Talente zu finden, war allerdings eine Herausforderung. Dafür wurde eigens ein Casting durchgeführt. «Die Anfrage, ein Solo zu singen, war sehr gross», erzählt Anita Haapamäki. «Es haben auch Schülerinnen und Schüler am Casting teilgenommen, die nicht in der Sologesang-Klasse sind», erzählt Leila Elmer hocherfreut. Schliesslich konnte die richtige Besetzung gefunden werden und «einige Stimmen ha-ben uns positiv überrascht – insbesondere solche, von denen wir es nicht erwartet hatten», meint die Gesangslehrerin.
Leila Elmer ist ausserdem für die Kostümierung zuständig. «Wenn man an ABBA denkt, hat man eine klare Vorstellung im Kopf», meint der «kreative Kopf der Gruppe», wie Haapamäki sie nennt. «Mit dem verfügbaren Budget haben wir ein gelungenes Kostüm-Arrangement zusammengestellt», ist Leila Elmer überzeugt. Jede Gruppe wird ein anderes Kostüm tragen, das sich vor allem im Farbkonzept unterscheidet. So wird beispielsweise die Band schwarz-blau tragen oder die Tänzerinnen schwarz-gold gekleidet sein. «Ein bisschen Glitzer darf natürlich nicht fehlen», ergänzt Joline Mächler heiter.
«I Have a Dream» wird Wirklichkeit
Und wie kam der Name «I have a Dream – ABBA Tribute Show» zustande? Dieser entstand während der Zeit des KSA-Provisoriums. «Wir alle haben vom neuen Schulhaus geträumt», schmunzelt Haapamäki – welcher ABBA-Song hätte da besser gepasst? Auch Bandleader Herman Schmidt hat «a Dream»: «Ich wünsche mir, dass es für die Schülerinnen und Schüler ein Erlebnis sein wird, das sie ein Leben lang nicht vergessen werden.» Dem kann die Gesangslehrerin Leila Elmer nur zustimmen. «Die Kinder nehmen das fürs Leben mit.» Joline Mächler hofft zudem, dass die ABBA Tribute Show dem Publikum viel Spass bereiten wird. Premiere wird am Donnerstag, 2. April, um 20 Uhr, gefeiert. Weitere Aufführungen sind am Freitag, 10. April, um 20 Uhr, und Sonntag, 12. April, um 11 Uhr. Die vier Organisatorinnen und Organisatoren laden herzlich dazu ein, gemeinsam in die gesangliche Welt von ABBA einzutauchen. Eines ist versprochen: «Ohne ‹Mamma Mia› geht niemand nach Hause», scherzt die Produzentin Anita Haapamäki.
Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Ambra Moro
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