Die Hauptakteure (von links): Angela Schmidt, D’Alejandro Bonilla und Yeison Jiménez. Foto: Fritz Lengacher
Die Hauptakteure (von links): Angela Schmidt, D’Alejandro Bonilla und Yeison Jiménez. Foto: Fritz Lengacher

Dies & Das

Musik

Kolumbien zum Anfassen

Bildlich, musikalisch und kulinarisch bekamen die Besucher am Kulturnachmittag in Rothenthurm einen Einblick in das eher unbekannte Land Kolumbien.

Wer den Namen Kolumbien hört, denkt zuerst an die negativen Schlagzeilen, die in den vergangenen Jahren nur allzu oft zu hören und lesen waren. In den Medien finden meist solche Nachrichten Beachtung. Dass das Land aber ganz anders ist, zeigte der vom Kulturverein Rothenthurm, im Rahmen des Kulturwochenendes, organisierte Anlass. Kolumbien ist das Land der Farben und der Klänge.


Bildliche Rundreise


Auf einer spannenden Bilderreise, kreiert von Angela Schmidt und Yeison Jiménez, wurde den zahlreichen Besuchern ein ganz anderes Bild über Land und Leute vermittelt. Vom hohen Berggipfel über die Wüste, einem grossen Canyon (muss sich vor dem bekannten amerikanischen keineswegs verstecken) bis zu üppiger Vegetation gibt es alles. Bekannt ist vor allem der Anbau von Kaffee und Bananen, aber es gibt auch viele Bodenschätze wie zum Beispiel Smaragde.


Musikalische Vielfalt


So verschieden die einzelnen Volksgruppen sind, so verschieden ist auch ihre Musik. Musiker D’Alejandro Bonilla, er studiert zurzeit in St. Petersburg, gelang es ausgezeichnet, die von Lebensfreude geprägte Musik aus den verschiedenen Gegenden allen näherzubringen. Dies half erst recht, die herrschende gute Stimmung noch zu steigern.


Kulinarischer Einblick


Selbstverständlich ist es nicht möglich, an einem einzigen Nachmittag nur annähernd das Essen und Trinken in seiner Bandbreite zu zeigen. Kolumbianischer Kaffee und die Kuchen nach Originalrezepten sowie verschiedene Fruchtsäfte sorgten für einen kleinen Einblick. Dazu gehörten Arepas (verschieden belegt) ebenfalls dazu. Sie werden dort täglich gegessen.


Ein Land im Aufbruch


Kolumbien hat sicher schwere Zeiten hinter sich. Aber seit dem Friedensvertrag geht es stetig aufwärts und der Tourismus boomt. Die noch vorhandenen Klischees sind nicht mehr berechtigt. Das gezeigte auch ein Bericht einer jungen Frau über ihren halbjährigen Aufenthalt in Medellin. Wie überall auf der Welt gibt es natürlich gewisse Eigenheiten zu berücksichtigen. Was aber die virtuelle Rundreise eindeutig gezeigt hat, dass Kolumbien ein Land ist, das sich lohnt zu bereisen, um sich am besten ein eigenes Bild machen zu können.


Einsiedler Anzeiger / fl

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das
  • Musik

Publiziert am

24.04.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/4hVtT3