Danièle Viviane und Thomas Bachmann zogen die Zuhörer im Kirchenkeller in Rothenthurm in ihren Bann. (Bild: zvg)
Danièle Viviane und Thomas Bachmann zogen die Zuhörer im Kirchenkeller in Rothenthurm in ihren Bann. (Bild: zvg)

Literatur

Sagenhafter Abend in Rothenthurm

Danièle Viviane und Thomas Bachmann boten einen wirklich sagenhaften Abend im Kirchenkeller von Rothenthurm. Ihre Sagen und Geschichten wie auch die Begleitmusik konnten die Zuhörer in den Bann ziehen. Nur zu schnell war die Stunde vorbei.

Dass im Kirchenkeller von Rothenthurm am Samstag etwas Besonderes stattfinden würde, war unschwer zu erkennen. Laternen und Fackeln beleuchteten den Weg bis zum Eingang des alten Gemäuers. Der Kulturverein Rothenthurm hatte nämlich zu einem Sagenabend unter dem Motto «Schuurig schöni Sage us de Innerschwiiz » eingeladen. Und das war es dann auch wirklich. Danièle Viviane entpuppte sich als begnadete Erzählerin und Darstellerin. Ihr stand Thomas Bachmann mit seinem virtuosen Gitarrenspiel in nichts nach. Die Musik gab den Geschichten den richtigen Hintergrund. Zusammen bilden sie ein einmaliges Duo, und ihre Darbietungen vermochten die zahlreichen Zuhörer wirklich zu fesseln. Während den Erzählungen war es mucksmäuschenstill. Teilweise gab es sogar nur Kerzenlicht, und so wirkte das Ganze in dem alten Gewölbe äusserst mystisch. Das passt natürlich zu Sagen, denn diese befassen sich ja mit Unerklärlichem. Schade war eigentlich nur, dass es nach einer Stunde schon wieder vorbei war. Gerne hätte man noch lange zugehört und zugeschaut.

Gelegenheit zum Austausch im Anschluss

Dafür bot sich, wie bereits vor dem Beginn, die Möglichkeit, noch etwas zusammenzusitzen und sich mit den Akteuren auszutauschen. Mit dem gelungenen Anlass konnten eigentlich zwei Wünsche erfüllt werden. Es war nämlich der Wunsch von Danièle Viviane und Thomas Bachmann, einmal in diesen Gemäuern auftreten zu können, und auf Seiten des Kulturvereins die beiden einmal zu Gast zu haben.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Literatur

Publiziert am

17.11.2010

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schwyzkultur.ch/UvcEEt