Die Feldmusik Rothenthurm bei ihrem Unterhaltungskonzert. Bild Sandro Schönbächler
Die Feldmusik Rothenthurm bei ihrem Unterhaltungskonzert. Bild Sandro Schönbächler

Musik

Die Wünsche des Publikums erfüllt

Feldmusik Rothenthurm begeisterte das Publikum mit ihrem spontanen Programm und sorgte am letzten Samstag mit dem Konzertprogramm «Musik(ab)stimmung» für Unterhaltung.

Die Demokratie wird in Rothenthurm nicht nur in der Politik grossgeschrieben. Auch beim diesjährigen Unterhaltungskonzert der einheimischen Feldmusik durfte das Volk mitreden. So wurden mittels Abstimmungen jeweils die nächsten Stücke festgelegt. Die Musikantinnen und Musikanten trotzten den kurzen Vorbereitungszeiten und wussten dem zahlreich erschienenen Publikum zu gefallen.

Zwischen Stilen und Ländern

Im Laufe des Abends entwickelte sich eine abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Musikstile und Herkunftsländer von Komponisten und Liedern. Der rockige Auftakt gelang mit dem Stück «Cornfield Rock» vom niederländischen Komponisten Jacob de Haan. Doch auch dem bekanntesten australischen Volkslied «Walzing Matilda» oder dem schweizerischen Ländlerstück «Im Örgeli huus» konnte gelauscht werden. Ebenfalls gab es zwei fetzige, rhythmische Einlagen von Rothenthurmer Tambouren zu begutachten.

Tango oder schunkeln?

Uneinig waren sich die Anwesenden bei der Frage, ob als Nächstes der «Kriminaltango» vom Italiener Piero Trombetta oder die «Schunkelparade» gespielt werden sollte. Die gewählten Stimmenzähler stellten eine hauchdünne Mehrheit für die Schunkelparade fest, worauf in der Mehrzweckhalle eine Oktoberfeststimmung mit Gesang und Schunkeln aufkam.

Dirigent verabschiedet

Zum Schluss ehrte und verabschiedete Präsident René Schuler den Dirigenten Martin Weibel, welcher aus der Feldmusik austritt. Zugleich freute er sich über die drei mitspielenden Jungmusikantinnen, wovon zwei bei der nächsten GV aufgenommen werden, und verwies auf das Kinderkonzert im nächsten Jahr.

Einsiedler Anzeiger

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

18.11.2014

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