Beim dritten und letzten Set drängten sich die Fans an die Bühne, um feiernd und tanzend ein allerletztes Mal im «Dusty-Sound» zu schwelgen. Bilder: Christoph Jud
Beim dritten und letzten Set drängten sich die Fans an die Bühne, um feiernd und tanzend ein allerletztes Mal im «Dusty-Sound» zu schwelgen. Bilder: Christoph Jud
Die beiden Gitarrenvirtuosen Jim Bows (links), und Bandleader und Dustyboots-Gründungsmitglied Alex Gwerder...
Die beiden Gitarrenvirtuosen Jim Bows (links), und Bandleader und Dustyboots-Gründungsmitglied Alex Gwerder...
... und Erich Strasser, der «Schwerarbeiter» am Schlagzeug, gaben nochmals Vollgas. Bilder Christoph Jud
... und Erich Strasser, der «Schwerarbeiter» am Schlagzeug, gaben nochmals Vollgas. Bilder Christoph Jud

Musik

Dustyboots allerletzte grosse Show

Am vergangenen Samstag gab die Band Dustyboots ihr letztes Konzert. 1700 Fans füllten ein grosses Zelt auf der Beaver Creek Ranch in Rothenthurm.

Die vor 27 Jahren gegründete Country- Rock-Band Dustyboots entwickelte sich zu einer schweizweit anerkannten und höchst erfolgreichen Musikformation. Mehrere Musikerwechsel fanden statt, einer blieb bis am Schluss: Bandleader Alex Gwerder. An ihm lag es nun am Samstag spät in der Nacht, das allerletzte Lied «seiner» Band anzusagen. Mit «All That You’ve Achieved» (zu Deutsch: «Alles, was du erreicht hast») setzten die fünf «Boots» einen passenden Schlusspunkt am Ende eines grossartigen Abschlusskonzerts mit den grossen Hits und Ohrwürmern aus fast drei Jahrzehnten Dustyboots-Geschichte. Alles klappte an diesem Abend. Das Wetter spielte perfekt mit. Die Fans strömten in Scharen und standen in einer langen Warteschlange bei der Türöffnung vor dem Zelt an. 1700 kamen an die letzte grosse Show ihrer Lieblingsband. Viele waren dem Aufruf gefolgt und kleideten sich in T-Shirts mit dem Dustyboots-Aufdruck. Die verschworene «Boots-Familie» kam zum letzten Konzert ihrer Formation. Obwohl viele traurig im Herzen waren, waren sie doch fröhlich und gut gelaunt. Und in dieser Stimmung werden die Fans künftig die Musik ihrer Idole hören, wenn nun auch nur noch ab CD.


Bote der Urschweiz / Christoph Jud

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

18.06.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/H45wKD