VSV-Schwyz-Präsident Kari Dillier (links) mit dem abtretenden Albert Kunz und dessen Nachfolger Ralph Janser (rechts). Foto: Guido Bürgler
VSV-Schwyz-Präsident Kari Dillier (links) mit dem abtretenden Albert Kunz und dessen Nachfolger Ralph Janser (rechts). Foto: Guido Bürgler

Musik

Eine willkommene Plattform

110 Mitglieder des Verbandes Schweizer Volksmusik, Sektion Schwyz, tagten am Freitag im Restaurant Biberegg. Ralph Janser wurde in den Vorstand gewählt. Erneut gibt es einen Jungmusikanten-Abend.

Der Verband Schweizer Volksmusik, Sektion Schwyz (VSV SZ), zählt derzeit 1080 Mitglieder. Das Hauptziel des Verbandes ist die Förderung und Erhaltung der Schweizer Volksmusik. In diesem Sinn waren im letzten Vereinsjahr verschiedene Anlässe organisiert worden: So wurde zum Beispiel am Tag der Kranken in diversen Altersheimen musiziert und dadurch viel Freude verbreitet. Junge Musikanten nutzen das «Musigkarussell» an der Steiner Chilbi und den erstmals durchgeführten Jungmusikanten-Abend im Restaurant Biberegg als willkommene Plattformen, um sich einem grösseren Publikum zu präsentieren. Auf nationaler Ebene war der Kanton Schwyz am 13. Eidgenössischen Jungmusikanten-Treffen in Baar sehr gut vertreten: 15 Schwyzer Nachwuchsformationen stellten sich dem interessierten Publikum und der Jury. Höhepunkt des Vereinsjahres war die Feier des 40-Jahr-Jubiläums des VSV Schwyz auf der Rigi mit viel guter Musik. Albert Kunz tritt zurück Präsident Kari Dillier zeigte sich erfreut, dass am 5. Januar 110 Mitglieder zur 41. GV ins Restaurant Biberegg erschienen sind. Musikalisch umrahmt wurde die Versammlung durch die Jungformation Älplergruess aus dem Urnerland. So spielte das Ländlertrio zum Gedenken der 14 verstorbenen Vereinsmitglieder einen Walzer. Albert Kunz, Hombrechtikon, wurde für seine 14-jährige Tätigkeit im Vorstand mit Dank und einem Präsent verabschiedet. Neu komplettiert Ralph Janser, Pianist und Klavierbegleiter aus Brunnen/Aarau, den Vorstand. Kassierin Claudia Dober und Vizepräsident Ruedi Moser wurden bestätigt. Die Jahresrechnung schloss dank mehrerer grosszügiger Sponsoring-Beiträge für das 40-Jahr-Jubiläum deutlich besser ab, als erwartet worden war. Tanz- und Bödelekurs Im neuen Vereinsjahr stehen 15 interessante Anlässe auf dem Programm, die teils vom VSV SZ selber organisiert werden. So findet am 27. Januar im Restaurant Bauernhof in Lauerz ein Tanz- und Bödelekurs statt, am 25. März ist im Restaurant Distel, Rothenthurm, eine Frühlingsstubete angesagt. Speziell für Jungmusikanten wird am 6. Oktober wiederum das «Musigkarussell » an der Steiner Chilbi durchgeführt. Und dank der regen Teilnahme im letzten Jahr organisiert der VSV am 26. Oktober im Restaurant Biberegg, Rothenthurm, den zweiten Jungmusikanten-Abend. Zum Abschluss der GV empfahl der Präsident – wie zuvor schon der Zentralpräsident in der VSV-Zeitschrift –, am 4. März die No-Billag-Initiative abzulehnen. Ansonsten würden beliebte volkstümliche Sendungen wegfallen, und die Sprachenvielfalt wäre gefährdet, sagte Dillier. Nach dem offiziellen Teil der GV fand eine gemütliche Stubete statt. Es wurde in spontan zusammengestellten Formationen bis weit über Mitternacht hinaus musiziert.


Einsiedler Anzeiger / gb

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

09.01.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/nLTrLh