Bekannt und beliebt: Die Kapelle Illgauergruess ist seit 40 Jahren ein Begriff in der Ländlerszene. Moderator Hans Arnold, Walter Rickenbacher, Sebi Heinzer (Kapellmeister), Sepp Lagler und Christian Rickenbacher (von links). (Bild: Guido Bürgler)
Bekannt und beliebt: Die Kapelle Illgauergruess ist seit 40 Jahren ein Begriff in der Ländlerszene. Moderator Hans Arnold, Walter Rickenbacher, Sebi Heinzer (Kapellmeister), Sepp Lagler und Christian Rickenbacher (von links). (Bild: Guido Bürgler)

Musik

Illgauergruess feierte Jubiläum

Mit zahlreichen Musikanten, Fans und Freunden feierte die Kapelle Illgauergruess am letzten Samstag ihr 40-jähriges Bestehen.

Gefeiert wurde das seltene Jubiläum in der Ländlerhochburg Biberegg in Rothenthurm. Der Urner Volksmusikkenner Hans Arnold aus Kappel am Albis gab viel Interessantes über die Musikanten preis und führte mit Humor durch den Abend. Das Publikum zeigte sich von der gebotenen Musik sehr begeistert, denn es war Musik «fürs Härz und Gmüät». Nebst der jubilierenden Kapelle mit Sebi Heinzer (Klarinette/ Sax), Walter und Christian Rickenbacher (Handorgel) sowie Sepp Lagler (Bass) traten im Laufe des Abends folgende Gastformationen auf: die Kapelle Leo Kälin, dann die Handorgelduos Rogenmoser-Herger, Rickenbacher- Heinzer und Gebrüder Rickenbacher sowie die Zithergruppe Illgau.

Lüpfig

Toni Bürgler junior spielte ein paar lüpfige Tänze auf dem Flaschenklavier. Sein Vater – Toni Bürgler senior – hatte das spezielle Instrument erfunden und gehörte 1970 zu den Gründungsmitgliedern der Kapelle Illgauergruess. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er aber leider nicht am Jubiläum teilnehmen. Als Überraschung des Abends trat Sebi-Heinzers Familie auf und sang das Jodellied «Musikantä-Läbä». Das schöne, sinnreiche Lied wurde von Sebis Frau Edith komponiert. Sie hat es den vier Musikanten zum Jubiläum gewidmet, was diese sehr freute. Für heitere Stimmung im Saal sorgten Sebi Heinzers Töchter Nadja und Lea mit der lustigen Einlage «Dr Ätti» von Dodo Hug. Nach dem Konzert spielten die zahlreichen anwesenden Musikanten in bunter Reihenfolge stubetenmässig zum Tanz auf.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

02.11.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/rtjju8