«Eve’s Garden»: Die vier Einsiedlerinnen um Sängerin Martina Noser versetzten das Publikum in Feiertagsstimmung.
«Eve’s Garden»: Die vier Einsiedlerinnen um Sängerin Martina Noser versetzten das Publikum in Feiertagsstimmung.
«Redeem»: Die Bandkollegen Stefano Paolucci und Roman Albisser spielten einige Titel ihres aktuellen Albums «999». Bilder Patrick Kenel
«Redeem»: Die Bandkollegen Stefano Paolucci und Roman Albisser spielten einige Titel ihres aktuellen Albums «999». Bilder Patrick Kenel

Musik

Talentierte Rocker am «Mairock»

Das «Mairock» von Hans Hegelbach und seiner Agentur «Prime Music» erlebte am Wochenende Premiere. An zwei Abenden standen traditioneller Rock und Tribute-Bands auf dem Programm.

Das Konzert am Freitag begann mit einer Stunde Verzögerung, weil sich erst ein knappes Dutzend Besucher in der Halle befanden. Das Publikumsinteresse für das neue Festival hielt sich während des ganzen ersten Abends in engen Grenzen. Der Schöpfer von «Mairock» wollte in erster Linie talentierten Rockern eine Auftrittsmöglichkeit bieten, während der kommerzielle Erfolg erst für Samstag erwartet wurde. Nach den ersten 45 Minuten mit dem tendenziell schnellen Sound von «Parties Break Hearts» aus Bern taute das Publikum bei der Musik der vier Einsiedlerinnen von «Eve’s Garden» endgültig auf. Ihre Mischung aus eigenen englischsprachigen Songs und beliebten Covers brachte die Hüften zum Schwingen.

Potenzial vorhanden

Im Gegensatz zu den zarten Rockladys ist die Alternative- Rock-Band Redeem aus Zug ein tätowiertes Dreigespann mit hartem Gitarrensound, dem internationales Potenzial zugebilligt wird. Mit einemAlbum waren sie bereits in der Hitparade vertreten, so Bookingagent Hegelbach. Headbangen war während dieses Auftritts angesagt, so wie erneut am Samstagabend, als zwei Tribut-Bands ihre Idole nachahmten: Die Schweizer Band «Station Quo» sowie «Fake» aus Deutschland, welche Hits der Kultband AC/DC covert.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

30.05.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/Vhfg5D