Christian Fischer (Michael Suter, von links) spricht mit Kammerjägerin Hugentobler (Marco Wiget), während Käthy Bissig (Nicole Moser), Peter Maurer (Zeno Schuler), Claudia Ehrlich (Tanya Nussbaumer) und Diana Ragazzi (Tatjana Späni) angeregt trinken. Bild: Christoph Jud
Christian Fischer (Michael Suter, von links) spricht mit Kammerjägerin Hugentobler (Marco Wiget), während Käthy Bissig (Nicole Moser), Peter Maurer (Zeno Schuler), Claudia Ehrlich (Tanya Nussbaumer) und Diana Ragazzi (Tatjana Späni) angeregt trinken. Bild: Christoph Jud

Bühne

Sattler Jugend-Theater spielt einen lustigen Dreiakter

Vor rund 100 Personen zeigte das Sattler Jugend-Theater eine gelungene Premiere der Komödie «En fascht perfekte Ehemaa».

Nach dem mühsamen Auswendiglernen des Textes sowie vielen intensiven Proben standen am vergangenen Samstag die Spielerinnen und Spieler des Sattler Jugend-Theaters – einer Untersektion des Jugendvereins Sattel (Juvesa) – auf der Bühne und präsentierten erstmals ihr diesjähriges Stück «En fascht perfekte Ehemaa» dem Publikum. Bereits an der Kinderaufführung am Samstagnachmittag klappte vor rund 60 Zuschauern alles reibungslos, womit die Akteure auf der Bühne warmgelaufen waren für die grosse Premiere am Abend. Das Regieteam mit Walter «Wädi» Schuler und Patrizia Engel konnte beruhigt dem ersten Auftritt seiner Bühnencrew vor erwachsenem Publikum entgegenschauen. Rund 100 Personen besuchten die Premiere in der Mehrzweckhalle in Sattel.


Männerrolle wurde in Frauenrolle geändert und damit aufgewertet


Bei der Komödie aus der Feder der deutschen Theaterautorin Jennifer Hülser handelt es sich um einen rund 90 Minuten dauernden Dreiakter. Co-Regisseur Wädi Schuler hat eine der sieben Rollen umgeschrieben. Der Kammerjäger wäre eine männliche Rolle. «Ich habe mir überlegt, wie ich diese Rolle spezialisieren könnte, und habe eine Frau daraus gemacht», verriet Schuler dem «Boten» im Gespräch. Speziell ist hierbei, dass der «Männerversion » im Original nur ein einziger, immer wiederkehrender Satz als Text zugrunde liegt. In Schulers «Frauenversion» ist der Kammerjägerin – die von einem Mann gespielt wird – nun ein veritabler Text zugeteilt, der zum Teil auch musikalisch unterlegt ist. Diese Rolle wird vom bewährten Crewmitglied Marco Wiget sehr humorvoll gespielt. In weiteren Rollen steht nebst den teils langjährigen Spielern Michael Suter (Juvesa-Präsident), Nicole Moser, Zeno Schuler, Nicole Camenzind und Tatjana Späni erstmals Tanya Nussbaumer auf der Bühne. Die erst 16-Jährige spielt als grauhaarige Frau in dem Stück eine der grösseren Rollen.


Bote der Urschweiz / Christoph Jud

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

01.04.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/w1pDjb