Heinz Binder (Dani Eichenberger), von links, Rolf Jorns (Noldi Betschart), Jeanette Binder (Vanessa Gaio) und Bettina Jorns (Tanja Moser) besprechen die verzwickte Lage. Bild Christoph Jud
Heinz Binder (Dani Eichenberger), von links, Rolf Jorns (Noldi Betschart), Jeanette Binder (Vanessa Gaio) und Bettina Jorns (Tanja Moser) besprechen die verzwickte Lage. Bild Christoph Jud

Dies & Das

Turbulenzen nach Millionen-Diebstahl

Die Premiere des Theaters der Sattler Jugend ist gelungen. Die Krimikomödie kam sehr gut an beim Publikum. Es stehen noch vier Vorführungen auf dem Programm.

Mit dem Stück «Verruckts Gäld» präsentiert die Theatergruppe des Jugend Vereins Sattel (Juvesa) dieses Jahr ihren Gästen eine witzige Geschichte aus der Feder des englischen Komödienautors Ray Cooney. An der Kindervorstellung und an der Premiere am vergangenen Samstag erfreuten sich insgesamt 160 Personen in der Mehrzweckhalle Eggeli an der höchst amüsanten Kriminalkomödie. Das achtköpfige Darstellerteam unter der Regie von Wädi Schuler konnte sich richtig warmlaufen für die noch bevorstehenden vier Aufführungen. Die Darsteller waren textsicher und spielten ihre Rollen überzeugend. Zum ersten Mal auf der Sattler Bühne standen Tanja Moser, Andreas Moser und Christian Aeschlimann. Bereits zu den routinierten Spielern des Juvesa-Theaters gehören Vanessa Gaio, Dani Eichenberger, Noldi Betschart, Nina Hugentob-ler und Claudia Wiget.

Viel Geld bringt viele Probleme

In «Verruckts Gäld» – im Original «Funny Money» – wird ein klassisches Thema auf humorvolle Art gezeigt. Ein Mann «findet» eine Riesensumme Geld und versucht, damit seine Träume zu erfüllen. In diesem Fall ist es der Geschäftsmann, der im Bus seinen Aktenkoffer mit einem anderen Koffer verwechselt. In diesem findet er zwei Millionen Franken Bargeld. Er plant daraufhin sofort mit seiner Frau zu verreisen, um vor dem «ehrlichen» Besitzer zu flüchten, sollte der ihn ausfindig machen. Doch das klappt nicht recht. Zu Hause erscheint erst ein Polizist, dann eine Kriminalkommissarin, und diese sorgen für blanke Nerven bei dem Ehepaar. Jedoch sind sie nicht wegen des verwechselten Aktenkoffers da. Der vormalige rechtmässige Besitzer des «Millionenkoffers » wurde ermordet aufgefunden. Die geplante Flucht des Geschäftsmanns scheint nicht zu klappen, auch weil seine Gattin diesen Betrug nicht mitmachen und zu Hause bleiben möchte.

Weitere Vorstellungen:Samstag, 10.05., 20.15 Uhr; Sonntag, 11.05., 17.00 Uhr; Freitag, 16.05., 20.15 Uhr; und Samstag, 17.05., 20.15 Uhr.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

05.05.2014

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schwyzkultur.ch/5UU3E4