Christina Chapuis-Waller präsentiert zurzeit in Schindellegi eine Reihe von Monotypien, eine eher selten gesehene Kunstrichtung. Bild Hans Ueli Kühni
Christina Chapuis-Waller präsentiert zurzeit in Schindellegi eine Reihe von Monotypien, eine eher selten gesehene Kunstrichtung. Bild Hans Ueli Kühni

Kunst & Design

Kunst und Genuss im «Hirschen»

Im Restaurant «Hirschen» in Schindellegi stellt zurzeit die Künstlerin Christina Chapuis-Waller ihre Monotypien aus. Die Vernissage am Freitag war ein Genuss für Augen und Gaumen.

«Scharf – bunt – lüpfig» lautete das vielversprechende Motto der Vernissage der Künstlerin Christina Chapuis-Waller am Freitag im Restaurant «Hirschen » in Schindellegi. Ersteres bezog sich auf die Speisen beim gemeinsamen Nachtessen mit Gästen, das zweite auf die ausgestellten Monotypien und letzteres auf die heitere Musik der Kapelle Alp Nüseli. Wenig bekannte Technik mit verblüffenden Resultaten Primärer Grund zum Besuch waren jedoch die Werke, die die Künstlerin für ein paar Wochen im «Hirschen» präsentiert. Begonnen hatte sie einmal mit Aquarell, gelandet ist sie später bei Monotypien.Das sind Werke,die durch das Auftragen von Farben auf eine Glasplatte entstehen. Über alles wird dann ein Blatt Papier gelegt und angedrückt. Die Farben verlaufen und ergeben skurrile Effekte, die unvorhersehbar sind. Jedes Bild ein Unikat Jedes dieser Werke ist ein Original, denn jedes ist anders, eine Duplizierung ist gar nicht möglich. Seit einigen Jahren widmet sich Chapuis dieser Technik, die sie inzwischen perfektioniert hat. In der Kunstszene ist sie keine Unbekannte; Werke von ihr hängen in vielen privaten Räumen, aber etwa auch im Churer Rathaus. Und zur Vernissage hatte sich gar ein Stadtrat von Zug angemeldet. Nebst Bildern im Format A2 oder A3 produziert die Künstlerin auch Karten, so dass man für einen bescheidenen Beitrag ein Stück Kunst für sich behalten oder verschenken kann.


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Hans Ueli Kühni

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

17.09.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/mcn7Xi