La Compagnia Rossini überzeugte mit ihren herrlichen Stimmen und mit bezaubernden Melodien.
La Compagnia Rossini überzeugte mit ihren herrlichen Stimmen und mit bezaubernden Melodien.

Musik

Festliche Opernklänge in der Pfarrkirche

Mit dem Solistenensemble La Compagnia Rossini aus der Surselva hat die Kulturkommission Feusisberg für einen besonderen Leckerbissen in ihrem Jahresprogramm gesorgt. Die Zuhörer in der gut besetzten Pfarrkirche in Schindellegi wurden mit einem festlichen Opernkonzert verwöhnt.

La Compagnia Rossini, unter der Leitung von Armin Caduff, war bereits 2007 schon einmal zu Gast in Schindellegi. Am späten Sonntagnachmittag stellte nun Damian Stocker, Präsident der Kulturkommission Feusisberg, den Zuhörern ein zweites Mal einen wunderbaren Abend in Aussicht. Und, er versprach nicht zuviel. Die fünf Sängerinnen und drei Sänger, begleitet von Christoph Demarmels am Klavier, begeisterten mit einem ansprechenden Programm und mit herrlichen Stimmen, Bühnenpräsenz und Ausdruckskraft.

Eindrückliche Stimmen

Das Programm unter dem Motto «Canti festivi» enthielt bezaubernde Melodien bekannter Komponisten wie Mozart, Chopin, Lortzing, Brahms und Salvatore. Zauberten Mozarts Variationen über Melodien aus dem Klarinettenkonzert heitere Beschwingtheit und teils überschäumende Fröhlichkeit in die Pfarrkirche, brachten die Sänger mit Melodien von Lehar, Zeller und Johann Strauss wienerisches Flair nach Schindellegi.

Der Barbier von Sevilla

Mit dem Stück «Sotto il publico flagello» aus der Oper «Der Barbier von Sevilla» stand auch ein Stück des Namensgebers des Ensembles auf dem Programm. Für den Komponisten typisch rasant, temperamentvoll, dramatisch, aber auch mit sehr schönen, feinen Sequenzen dazwischen, meisterten die Sänger das Stück gekonnt. Weitere Stücke italienischer Komponisten wie Verdi, Puccini und Donizetti bereicherten das Programm. Richtiggehend zelebriert wurde von den Sängern und dem Solisten Armin Caduff mit seinem wohlklingenden, sonoren Bass die «Rapsodia per canto» von Franz Liszt, in schwindelerregendem Tempo und dennoch in schöner Harmonie.

Stehende Ovationen zum Schluss

Ganz besonderen Beifall erhielt für ihre Solos die ausdrucksstarke Sopranistin Anica Defuns, die unter anderem mit Donizettis sehnsuchtsvollem, leidenschaftlichen «Verrano a te» begeisterte. Auch Maria Catrina Caduff (Sopran), Cornelia Deplazes (Alt) und Claudio Simonet (Tenor) überzeugten mit ihren Stimmen. Mit stehenden Ovationen brachte das Publikum seine Begeisterung über das grossartige Konzert zumAusdruck und bekundete damit grossen Respekt gegenüber der Leistung von Sängern und Pianisten.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

26.11.2013

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schwyzkultur.ch/5HYq6Y