Der Musikverein Schindellegi-Feusisberg unter der Leitung von Rafael Camartin erhielt Unterstützung von Startrompeter Marc Jaussi. Bild Anton G. Schlumpf
Der Musikverein Schindellegi-Feusisberg unter der Leitung von Rafael Camartin erhielt Unterstützung von Startrompeter Marc Jaussi. Bild Anton G. Schlumpf

Musik

Feurige Rhythmen und ein Star

Am Samstagabend luden der Musikverein Schindellegi-Feusisberg und die Jugendblasorchester Höfe zum Herbstkonzert – mit phänomenalem Erfolg. Das angekündigte feurige Programm füllte den Saal bis zum letzten Platz, zumal als Gasttrompeter der Starmusiker Marc Jaussi dabei war.

Wie schon seit vielen Jahren bestritt der Musikverein Schindellegi-Feusisberg (MSF) sein Herbstkonzert zusammen mit den Nachwuchsmusikanten des Jugendblasorchesters Höfe (JBOH), das vor der Pause seine einstudierten Stücke zum Besten gab. Gekonnt führte wieder einmal mehr Simone Kälin durch das Programm und begrüsste die Musikfreunde spontan auf spanisch mit «Bienvenidos». Nach beiden Konzertteilen wurden vom Publikum mehrere Zugaben gefordert.

Nachwuchs ist vorhanden

Mit Stücken aus den Repertoires des «King Of Pop» Michael Jackson, der Beach Boys oder John Fogerty begeisterte das JBOH die Konzertbesucher, man mochte sich um Jahrzehnte zurückversetzt fühlen. Doch auch der japanische Komponist Satoshi Yagisawa hielt mit seinem March-Bou-Shu Einzug in den Maihofsaal. Geleitet wurden die beiden Orchester JBOH 1 und 2 von den drei Dirigenten Urs Bamert, Thomas Dietziker und Valentin Vogt.

Ein Feuerwerk von Klängen

Auf den Tischen lagen scharfe Paprikaschoten zur Dekoration, um auf die feurigen Rhythmen und Klänge des vom MSF vorgetragenen Programms hinzuweisen. Dirigent Rafael Camartin leitete das Orchester des MSF, auf dessen Programm feurige Kompositionen wie «Augusto Alves», «Conga del Fuego Nuevo» und «Libertango» figurierten. Auch Vizedirigentin Patricia Meier-Mächler kam zum Einsatz. Zu weiteren drei Stücken wurde der Trompeter Marc Jaussi beigezogen. Offensichtlich genoss jeder Konzertbesucher die ausgezeichnet interpretierte Musik, denn während des Spiels der Musikanten herrschte höchste Aufmerksamkeit.

Solist begeisterte

Trompete und Flügelhorn waren an diesem Abend Marc Jaussis Instrumente. Drei der vom MSF präsentierten Stücke spielte der Starmusiker als Solist und erntete für seine Interpretation von «La Virgen de la Macarena», «Oblivion» und «Children of Sanchez» den tosenden Applaus des Publikums. Aus dem virtuosen Spiel des Musikers und seinen Improvisationen war die Neigung zum Jazz förmlich herauszuhören.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

18.11.2013

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schwyzkultur.ch/cTLBaR