Das Einsiedler Orchester Wood and Metal Connection spielte auf beeindruckende Weise Filmmelodien. Bilder Hans Ueli Kühni
Das Einsiedler Orchester Wood and Metal Connection spielte auf beeindruckende Weise Filmmelodien. Bilder Hans Ueli Kühni
 Grosser Auftritt beim Konzert Young Artists des Kinder- und Jugendchors Feusisberg unter Leitung von Adeline Marty.
Grosser Auftritt beim Konzert Young Artists des Kinder- und Jugendchors Feusisberg unter Leitung von Adeline Marty.

Musik

Gelungene Verbindung von Stimmen und Klängen

Wenn das Orchester Wood and Metal Connection zusammen mit dem Kinder- und Jugendchor Feusisberg zum Konzert Young Artists lädt, darf man eine grosse Sache erwarten. Und genau das war es am Sonntag.

 Das Konzert Young Artists, bei dem das Orchester Wood and Metal Connection zusammen mit dem Kinder- und Jugendchor Feusisberg am Sonntagnachmittag auftrat, war umfangreich und hätte auch glatt als abendfüllendes Programm durchgehen können. Pünktlich begann das Programm mit dem Auftritt von nahezu 50 Kindern und Jugendlichen vom Kinderund Jugendchor Feusisberg unter der Leitung von Adeline Marty. Die Leiterin begleitet die Kindern bei Liedern wie «O Happy Day», «Wenn ich einmal reich wär’»,«African Alleluia» und anderen bekannten Songs auf dem Elektropiano. Es war schön zu sehen, wie die Kinder die Lieder mit viel Hingabe und Engagement vortrugen. Es gefiel den zahlreichen Besuchern, und der Applaus war nach jedem Lied entsprechend anhaltend.


Magische Welt von Nimmerland


Schon vor der Pause war dann die Wood and Metal Connection aus Einsiedeln auf der Bühne, geleitet von Susanne Theiler. Gegen 60 Musiker und Musikerinnen spielten beeindruckend die «Elysium Suite» von Jo Blankenburg. Mal beschwingt leicht, mal mit epischer Tiefe trugen sie dieses anspruchsvolle Stück vor; es war ein gewaltiges Erlebnis, den Künstlern zuzuhören. Nach der Pause dann «Rise of the Guardians Suite» von Alexandre Desplat. Dabei handelt es sich um den Soundtrack zum Film, der 2012 zum ersten Mal gespielt wurde. Die «Peter Pan Suite» von James Newton Howard wurde ergänzt durch den Erzähler Beat Ruhstaller, der mit seiner Erzählung die Besucher in die magische Welt von Nimmerland entführte. Die weiteren Stücke stammten von berühmten Grössen wie Elton John oder John Williams, also ein Repertoire, das einem breiten Publikum gefällt und in Schindellegi grosse Begeisterung auslöste. Im letzten Teil hatte der Kinder- und Jugendchor Feusisberg einen gemeinsamen Auftritt mit dem Orchester. Als Zugabe gab es einen Soundtrack aus dem Film «Sister Act», der einen auch als Zuhörer richtig zum Mitsingen animierte. Das war Musik auf hohem Niveau und eine gelungene Kombination von Musik von Klein und Gross für Gross und Klein.


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Hans Ueli Kühni

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

25.06.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/iX9aGR