Mit 17 Jahren bereits dick im DJ-Geschäft: Berat Muratoglu alias DJ X-Ray. Bild Bianca Anderegg
Mit 17 Jahren bereits dick im DJ-Geschäft: Berat Muratoglu alias DJ X-Ray. Bild Bianca Anderegg

Musik

Nachwuchs-DJ im Hoch

Der Höfner DJ X-Ray ist hoch im Kurs. Nach dem grossen Erfolg seines Debüt-Tracks hat er nun die zweite Mix-CD aufgenommen. Daneben hat er Auftritte im In- und Ausland.

Unter der Woche führt er ein ganz normales Leben als Lehrling. Am Wochenende verwandelt sich Berat Muratoglu in DJ X-Ray und legt in bekannten Schweizer Clubs auf. Im Zürcher «Oxa» ist er bereits hoch angesagt als House-DJ, und auch in Ausserschwyz ist er immer wieder anzutreffen. Doch der 17-Jährige hat nicht nur Engagements in der Schweiz. Im Juli wird er für einige Auftritte in den spanischen Ferienort Lloret de Mar fliegen – und das nicht zum ersten Mal.

Aktiv im Studio

Auch im Studio ist Berat Muratoglu aktiv. Weil sein erster Track «Gets up» so erfolgreich war, hat er nun eine ganze Mix-CD in diesem Stil aufgenommen. Diese verteilt er gratis an seine Freunde und Fans. Und bereits arbeitet er zusammen mit seinem Mentor DJ Owen an einem neuen Track. Ein weiteres Projekt von DJ X-Ray ist die Ackua Night, die jeden zweiten Monat im «Oxa» stattfindet. Organisiert wird sie jeweils von DJ Ackua, der Berat Muratoglu auf seinem Weg als DJ begleitet hat und ihm nun ermöglicht, bei dieser Party einen Schritt weiter zu kommen. Zudem hat Muratoglu einen Sponsor gefunden, der ihm jeden Monat 20 bis 30 T-Shirts mit seinem Logo finanziert.

Ziele gesetzt

Für dieses Jahr hat sich DJ X-Ray ausserdem zum Ziel gesetzt, an der Beachparty in Richterswil, am KV-Fäscht in Zürich und an der Silvesterparty «Extravaganza» im Hallenstadion aufzulegen.

Alles unter einem Hut

Das vergangene Jahr war überaus erfolgreich für den Höfner DJ. Mittlerweile gehört er sogar zu den erfolgreichsten Newcomer-House-DJs der Schweiz. Doch bleibt da überhaupt noch Zeit für die Lehre als Drucktechnologe? «Die Schule leidet nicht», sagt der 17-Jährige. Am Anfang habe er schon etwas Schwierigkeiten gehabt. Nun lerne er jeden Abend nach der regulären Arbeitszeit noch anderthalb Stunden im Verkaufsbüro. Dies dank der Hilfe seines Arbeitgebers.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

16.02.2011

Webcode

www.schwyzkultur.ch/RLAnNC