Die Trommler versetzten das Publikum in die Welt der Rhythmen. Bild Giuliano Calendo
Die Trommler versetzten das Publikum in die Welt der Rhythmen. Bild Giuliano Calendo

Musik

Rausch der Rhythmen

Am Wochenende wurde in Schindellegi heftig getrommelt. An zwei Abenden entführte die Drumcrew von Juli Vogt mit ihrem Programm «Drum Fever Vol. 2» das Publikum in die Welt der Rhythmen.

Im Maihofsaal waren am Samstagabend nur noch wenige Stühle unbesetzt. Grund war die Drum’n’-Rhythm-Show «Drum Fever Vol. 2». Unter der Leitung von Juli Vogt standen 33 Nachwuchsschlagzeuger auf der Bühne und gaben ihr Bestes. Moderiert wurde der Abend von der blonden Schönheit Aline Borer.

Sich in einen Rausch spielen

Schon zu Beginn der Veranstaltung war die Spannung hoch: gelöschte Lichter, heulende Sirenen. Als die Schlagzeuger mit ihrem Perkussionsspiel begannen, fand man sich im Grossstadtdschungel wieder. Mit aufwändiger Lichtshow und Pyroelementen wurde die Show zu einem Spektakel für alle Sinne. Spätestens mit der Komposition «Extasy», als 16 Schlagzeuger gemeinsam die Bühne betraten, waren das Publikum sowie die Artisten selbst in einen Rausch gespielt. Manch einer aus dem Publikum wurde zum Mitwippen mit den Beinen oder zum Mitklatschen animiert. Mit der perkussiven Interpretation der «Ode to Joy» von Ludwig van Beethoven wurde den Anwesenden auch eine musikalische Kuriosität geboten. Besonders die Jungfraktion der Drum-Fever-Crew bewies in diesem Stück sehr viel Humor und brachte das Publikum zum Schmunzeln.

Grosser Erfolg

Doch nicht nur in Gruppen wurde gespielt. In dem zweiteiligen Programm fehlte es nicht an Soli und Duetten. Von technisch komplexen, über verspieltgroovigen Stücke wurde abwechslungsreich mehr als eine Stunde die Kunst des Schlagzeugspielens demonstriert. Zur Unterstützung wurden Gitarre und Bass eingesetzt, was der Show zusätzlich Farbe verliehen. Das Publikum konnte nicht genug kriegen, und so musste das finale Werk «L’Ombelico del Mondo» wiederholt gespielt werden. Wer danach immer noch nicht genug hatte, konnte am Sonntag die zweite Vorstellung besuchen. Zum zweiten Mal hat Juli Vogt das Programm «Drum Fever» in die Höfe gebracht. Rückblickend kann erneut von einem grossen Erfolg gesprochen werden.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

27.04.2010

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schwyzkultur.ch/gs2ad1