Der zweite Roman von Martina Clavadetscher schaffte es auf die Shortlist für den Schweizer Buchpreis 2021. Bild Archiv
Der zweite Roman von Martina Clavadetscher schaffte es auf die Shortlist für den Schweizer Buchpreis 2021. Bild Archiv
Die Brunner Autorin Martina Clavadetscher ist zum zweiten Mal für den Schweizer Buchpreis nominiert. Bild © Janine Schranz
Die Brunner Autorin Martina Clavadetscher ist zum zweiten Mal für den Schweizer Buchpreis nominiert. Bild © Janine Schranz

Literatur

Schweizer Buchpreis 2021: Martina Clavadetscher nominiert

Bereits zum zweiten Mal ist die Brunner Autorin Martina Clavadetscher für den Schweizer Buchpreis nominiert.

Neben der Brunner Autorin Martina Clavadetscher mit ihrem neuesten Werk «Die Erfindung des Ungehorsams» stehen Thomas Duarte, Michael Hugentobler, Christian Kracht und Veronika Sutter auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises 2021. Mit dem Roman «Knochenlieder» reichte es der Innerschwyzer bei der ersten Nomination nicht ganz zum Hauptpreis.

Frauen und künstliche Intelligenz


Im Roman «Die Erfindung des Ungehorsams» (Unionsverlag) der Brunner Autorin stehen drei Frauen und die Frage nach künstlicher Intelligenz im Zentrum. Iris, die in Manhattan ungeduldig auf die nächste Dinnerparty wartet. Ling, die in einer Sexpuppenfabrik in China künstliche Frauenkörper auf Herstellungs- fehler kontrolliert. Und Ada Lovelace im alten Europa, die visionäre Pläne für neuartige Maschinen entwickelt. Ein Roman über den Kern der Dinge, der durch seine thematische Aktualität und sprachliche Kraft besticht.

Begründung der Jury


Für den Schweizer Buchpreis 2021 hat die fünfköpfige Jury über 92 Titel aus 65 Verlagen geprüft. Wer es also auf die Shortlist schafft, darf sich glücklich schätzen. Der Jurysprecher Daniel Graf sagt zur Wahl: «Auf der Shortlist finden sich: grosse Namen und echte Entdeckungen. Das klassische Erzählen und das Experimentelle. Das Historische und die Zukunftsvision. Das Abgründige und das Humorvolle. Das Politische und das Verschrobene. Mehr muss man zu Vitalität und Vielseitigkeit der Deutschschweizer Gegenwartsliteratur nicht sagen.»

Aus dieser Nominationsliste bestimmt die Jury die Preisträgerin oder den Preisträger des Schweizer Buchpreises 2021. Die Entscheidung wird von der Jury schriftlich begründet. Die Mitglieder der Jury sind in ihrer Entscheidungsfindung unabhängig. Die Mitglieder der Jury des Schweizer Buchpreises 2021 sind: Tommy Egger (Buchhändler, Buchhandlung im Volkshaus) Sieglinde Geisel (Kulturjournalistin, NEU) Daniel Graf (Kulturredakteur Republik, Jury-Sprecher) Annette König (SRF-Literaturbloggerin) Hubert Thüring (Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Universität Basel).

Preisverleihung im November


Die Auszeichnung ist mit insgesamt 42‘000 Franken dotiert. Der oder die Preisträger*in erhält 30‘000 Franken; die vier anderen Finalist*innen erhalten jeweils 3‘000 Franken. Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 7. November 2021 um 11 Uhr im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel im Theater Basel statt.

pd


Autor

SchwyzKulturPlus

Kategorie

  • Literatur

Publiziert am

17.09.2021

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www.schwyzkultur.ch/QdZWLh