Als Geschwister auf dem Tobelhof in «Stägeli uf, Stägeli ab – Juhee» und als Bühnenpartner sind Maja Brunner und Erich Vock ein unschlagbares Team. Bild zvg
Als Geschwister auf dem Tobelhof in «Stägeli uf, Stägeli ab – Juhee» und als Bühnenpartner sind Maja Brunner und Erich Vock ein unschlagbares Team. Bild zvg
Seit der Premiere wird bis mindestens am 28.Februar im Bernhard-Theater in Zürich das «alpenländisch-musikalische Lustspiel» «Stägeli uf, Stägeli ab – Juhee» mit Ausserschwyzer Beteiligung gespielt. Artur Beuls Lieder bilden dabei die Grundlage.
Seit der Premiere wird bis mindestens am 28.Februar im Bernhard-Theater in Zürich das «alpenländisch-musikalische Lustspiel» «Stägeli uf, Stägeli ab – Juhee» mit Ausserschwyzer Beteiligung gespielt. Artur Beuls Lieder bilden dabei die Grundlage.

Bühne

Brautschau mit Schwyzer Beteiligung

Mit Maja Brunner in der grössten Rolle ihrer Karriere, dazu Daniel Bill und Musiker Philipp Mettler: Der Beitrag aus March und Höfen zum fulminanten Start des musikalischen Schwanks «Stägeli uf, Stägeli ab» im Bernhard-Theater in Zürich ist mehr als sehenswert.

Der 100. Geburtstag von Artur Beul – Heimatort Lachen, aufgewachsen in Einsiedeln – gab den Anstoss für das «alpenländisch- musikalische Lustspiel» von Erich Vock und Hubert Spiess. Unter Regie von Erich Vock glänzt das bewährte Team, ergänzt mit weiteren Profis schon in den ersten Vorstellungen mit Perfektion. Das Publikum ist mehr als begeistert, und die bereits rund 20 000 verkauften Plätze sind kein Zufall. Musicalähnlich entwickelt sich auf dem Tobelhof mit Szenen,Liedern und Tanz die ewige Geschichte von Liebe und den Hindernissen auf dem Weg dazu.

Eine «rässe» Wirtin

«Ab ad Arbet», kommandiert Maja Brunner als Wirtin Amalia Freivogel vom «Tobelhof» das Personal auf dem Vorplatz. In Richtung der Musiker, die am Abend zum Tanz aufspielen sollen, folgt ebenso bestimmt ein: «Tuble», was absolut keiner Erklärung mehr bedarf. Ihr Bruder Köbi (Erich Vock) spielt vordergründig den leidenden, älteren Mann. Er hütet vorerst ein süsses Geheimnis bezüglich seiner Kuren und Kurschatten und überzeugt einmal mehr als «der» Schauspieler. Amalias verwöhnte Tochter Luisli (Viola Tami) soll mittels Heiratsvermittlerin zu einem standesgemässen Bräutigam kommen.

Daniel Bill als Anwalt

Ulrich Wilhelm Kanter soll dafür sorgen, dass Köbi sein Erbe regelt. Ein weiteres Dutzend Darsteller (unter anderen Fabienne Louves, Hubert Spiess, Philippe Roussel, Hansjörg Bahl, Vincenzo Biagi und der junge Glarner Christian Menzi) agieren, singen und tanzen im Schauspiel mit. Wie gesagt, sehenswert …

Tango, Swing und Ländler

Niemals würde man dem im Jahr 2010 verstorbenen Komponisten Artur Beul die 100 Jahre seit seiner Geburt in Einsiedeln geben. Seine Melodien und Texte passen auch heute perfekt. Der Weltbürger verstand es, die menschlichen Befindlichkeiten eingängig im Tango-, Swing- oder Ländlerrhythmus zu beschreiben.Nebst der Titelmelodie «Stägeli uf, Stägeli ab – Juhee» und dem wohl bekanntesten «Am Himmel stoht es Stärnli z Nacht» kommen auch unbekanntere aus dem Werk mit mehr als 2000 Titeln zu Ehren. Sehr hörenswert. Nach den ersten Vorstellungen dürfen alle Beteiligten einfach glücklich sein.Maja Brunner schwärmt: «Ich verwandle mich buchstäblich in die Amalia.» Die grösste Rolle ihrer beachtlichen Karriere – sie nahm 1991 in einer Produktion von Hans Gmür auf der Rigi ihren Anfang – ist schon heute ein Höhepunkt. «Unglaublich», schwärmt auch Musiker Philipp Mettler nach der ersten Woche auf der Bühne des Bernhard-Theaters. Er wechselt in zwei Wochen zum Lachner Wiehnachtszauber und wird von Dani Häusler abgelöst, um dann aber im Januar und Februar wieder bei «Stägeli uf, Stägeli ab» mit dabei zu sein. Als Geschwister auf dem Tobelhof in «Stägeli uf, Stägeli ab – Juhee» und als Bühnenpartner sind Maja Brunner und Erich Vock ein unschlagbares Team. Bild zvg

Seit der Premiere wird bis mindestens am 28.Februar im Bernhard-Theater in Zürich das «alpenländisch-musikalische Lustspiel» «Stägeli uf, Stägeli ab – Juhee» mit Ausserschwyzer Beteiligung gespielt. Artur Beuls Lieder bilden dabei die Grundlage der amüsanten Brautschau auf dem Tobelhof.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Frieda Suter)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

09.11.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/69eGhR