Die Präsidentin Astrid Fink freut sich auf ein intensives Wochenende, in dem sie viel Kultur geniessen wird.
Die Präsidentin Astrid Fink freut sich auf ein intensives Wochenende, in dem sie viel Kultur geniessen wird.

Dies & Das

«Es braucht jede einzelne Veranstaltung»

Am dritten Kulturwochenende hält wie schon am zweiten Astrid Fink aus Einsiedeln die Fäden in der Hand.

Mit Astrid FInk sprach Silvia Camenzind

Sie sind zum zweiten Mal OK-Präsidentin des Kulturwochenendes: Können Sie auf den Erfahrungen vom letzten Mal aufbauen?

Auf jeden Fall. Die Planung lief etwas einfacher, und ich konnte ja auf ein bewährtes OK zählen.

Welches ist für Sie die grosse Herausforderung?

Wir als Organisationskomitee koordinieren die Veranstaltungen und vermarkten diese unter einem einheitlichen Namen. Selber organisieren wir keine eigenen Events. Die Herausforderung dabei ist, dass wir zu Beginn der Planung nicht wissen, ob wir überhaupt und welche Veranstaltungen wir vermarkten werden. Zum Zweiten wollen wir, dass sich die Veranstaltungen nicht konkurrenzieren, sondern befruchten. Durch die Fülle der Events und durch unsere Kommunikation sollen viele Besucher auf das Wochenende aufmerksam gemacht und für eine Breite von kulturellen Themen sensibilisiert werden.

Was macht das Kulturwochenende so besonders?

Das Besondere an diesem Grossanlass ist, dass das Schwyzer Kulturwochenende den Kanton als einheitlichen Kulturkanton aufzeigt und die verschiedenen Kantonsteile einander näherbringt. Dass an einem Wochenende in fast allen Schwyzer Gemeinden unter einem einheitlichen Namen Veranstaltungen stattfinden, ist einzigartig. Speziell erwähnen möchte ich noch die zahlreichen bildenden Künstler, die an diesem Wochenende ihre Ateliers öffnen. Denn die meisten Künstler lassen sich beim Arbeiten normalerweise nicht über die Schulter schauen und machen an diesem Wochenende eine Ausnahme.

Erstmals gibt es geführte Touren, dafür muss man sich aber im Vorfeld anmelden. Wie ist das Echo?

Die Idee der Touren kam sehr gut an, und die Resonanz der Begeisterung war riesig. In den Anmeldungen hat sich das leider nicht ganz so niedergeschlagen. Aber wir freuen uns sehr, dass die beiden Touren ab Einsiedeln und Pfäffikon durchgeführt werden können. Für Spontanentschlossene hat es noch ein paar Plätze frei.

Nennen Sie eines der Highlights von diesem Jahr?

Das ist immer sehr schwierig, da für mich das Wochenende als Ganzes das Highlight ist und es für den Erfolg jede einzelne Veranstaltung braucht. Doch ein Highlight für mich ist es, dass wir an der Eröffnung des Kulturwochenendes eine Filmpremiere aus der Reihe «Die Letzten ihres Handwerks?» von SchwyzKulturPlus zeigen können. Und zwar den Film «Rosenkranz – Den ganzen Glauben in einer Hand» von Simon Weber. Der Film wird auch im Rahmen einer Veranstaltung des Schwyzer Kulturwochenendes am Samstag gezeigt. Oder die Schwyzer Kulturgespräche – Wer liest noch Bücher? Diese Veranstaltung ist am Schwyzer Kulturwochenende der Auftakt von einer Gesprächsreihe und somit nachhaltig.

Schwyz ist ein ländlicher Kanton. Unterscheidet sich die hiesige Kultur vom Kulturangebot in der Stadt?

In der Stadt ist das tägliche kulturelle Angebot sicher grösser. Es ist auch selbstverständlicher. Und wenn ich an das Opernhaus oder ähnliche kulturelle Institutionen denke auch pompöser. In unserem Kanton entsteht das kulturelle Angebot meistens von der «Basis», und gute Ideen werden vom Kanton, den Kulturkommissionen in den Gemeinden und von Sponsoren unterstützt.

Gibt es Unterschiede von Inner- zu Ausserschwyz?

Aus meiner Sicht gibt es da keine grossen Unterschiede.

Welches Kulturangebot werden Sie sich selber zu Gemüte führen?

Das Programm habe ich mir erst im grösseren Rahmen zusammengestellt. Das sieht so aus, dass ich am Freitagabend in Einsiedeln zwei bis drei Veranstaltungen besuche, am Samstag wird meine Fahrt nach «Sattel is(s)t» und dann weiter Richtung Küssnacht in die Literaturwerkstatt und die Ausstellung «Face to Face» gehen. Der Sonntag beginnt mit dem Kulturgespräch in Brunnen und endet vermutlich in der Liedermacheroper von Pippo Pollina in Pfäffikon.

Wer finanziert dieses Wochenende?

Wir werden unterstützt von der Kulturkommission des Kantons, von Sponsoren und grosszügigen Gönnern. Die einzelnen Veranstalter sind für die Finanzierung des Anlasses selbst verantwortlich. Wi

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

09.04.2014

Webcode

schwyzkultur.ch/uLa9rQ