Jana Jaun (links) und Jeannine Wittek präsentierten ihre Bilder und Skulpturen im Atelier JJ in Pfäffikon. Bilder Maria Pierson
Jana Jaun (links) und Jeannine Wittek präsentierten ihre Bilder und Skulpturen im Atelier JJ in Pfäffikon. Bilder Maria Pierson
Die Band Music Cooperation: Abdul Rehmtulla, Brigitta Züger und Stefan Schönbächler (von links).
Die Band Music Cooperation: Abdul Rehmtulla, Brigitta Züger und Stefan Schönbächler (von links).
Paul Malina mit einem seiner Werke.
Paul Malina mit einem seiner Werke.

Dies & Das

Kunst: Vielfältigkeit und Geschmacksache

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen der Kultur. Nebst musikalischen Darbietungen oder Tanzaufführungen gehört dazu auch die Kunst in all ihren Farben und Formen. Diverse Ateliers in March und Höfen öffneten ihre Tore, um Interessierte in die Welt der Kunst eintauchen zu lassen. Viele Kunstinteressierte liessen sich diese Gelegenheit nicht entgehen.

Bereits am Freitag öffneten die beiden Künstlerinnen Jana Jaun und Jeannine Wittek ihre Türen. Im Atelier von Jana Jaun konnten ihre Bilder und die Skulpturen von Jeannine Wittek begutachtet werden. Die Werke von Jana Jaun sind sehr unterschiedlich in Farbe, Form und Material. Zum einen sind es Portraits oder stimmige Bilder, zum anderen aber auch witzige Ideen, wie zum Beispiel ein ganz normales Migros-Brötli, welches sie in Szene gesetzt hat. Darüber hinaus kreierte sie kritische Werke. Jeannine Wittek, welche sich auf Kunstobjekte spezialisiert hat, sagt selber von sich: «Ich mache teilweise Kunst, welche auf etwas anspielt und witzig ist. Ich selber nehme mich auch nicht immer ernst».

Bilder mit Strukturen

Der Künstler Paul Malina hat sein Atelier in der alten Fabrik in Siebnen. Er malt gerne Landschaftsbilder oder Bilder mit architektonischen Linien. Er ist ein leidenschaftlicher Zeichner und versteht etwas von diesem Handwerk. Er kann es deshalb nicht lassen, ein Bild «nur» mit Farbe zu malen, er muss immer etwas hineinzeichnen. Was früher reine Landschaftsportraits waren, sind heute Bilder mit Strukturen geworden. Er nutzt die heutige Technik und überarbeitet seine Bilder am Computer. Und im Gegensatz zu seinen ersten Bildern sind die heutigen Werke viel bunter. «Je älter ich werde, desto lieber mag ich knallige Farben», so der Künstler.

Fest für alle Sinne

Mit dem Titel «Sinn-sah-la-kling» machten die Künstler Urs Traber (Skulpturen), Abdul Rehmtulla (Schmuck) und Barbara Schneider-Gegenschatz (Bilder) auf sich aufmerksam. Sie wollten den Besuchern des Ateliers MalBar in Pfäffikon etwas Spezielles bieten. Nebst den Ausstellungsstücken gab es deshalb Musik von der Band Music Cooperation. Es bestand für Besucher die Möglichkeit, selber mitzuspielen – quasi eine Jamsession zu machen. Dies liess sich zum Beispiel der bekannte Musiker und ehemalige Wangner, Florian Mächler, nicht entgehen und begleitete die Band mit seiner Gitarre. Ein Fest für alle Sinne. Glanzstücke Die Bächer Künstlerin Vero Straubhaar hat sich auf abstrakte Werke spezialisiert. Sie mag es nicht, wenn ihre Tätigkeit als Hobby abstempelt wird: «Das was ich mache, ist mehr als ein Hobby. Es ist meine Passion, mein Beruf.» Sie zeichnet Bilder, kreiert aber auch andere Kunstwerke mit verschiedenen Materialien und Gegenständen. Ihre neusten Bilder nennt sie «Glanzstücke », weil sie nach einer speziellen Technik verfährt. Wenn sie ein Bild gemalt hat, gibt das Finish den letzten Schliff für ihr Werk: Sie übergiesst es mit Epoxyd-Harzen. Dieser Prozess benötigt Zeit, weil es meistens zwei bis drei Schichten benötigt und diese jedes Mal trocknen müssen.





Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Maria Pierson)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

18.04.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/v9EY6A