Thomas Horat und Salome Pitschen: Mit «Alpsummer» realisierten sie einen weiteren Dokumentarfilm. Bild Ernst Immoos
Thomas Horat und Salome Pitschen: Mit «Alpsummer» realisierten sie einen weiteren Dokumentarfilm. Bild Ernst Immoos
Eine Aufnahme vom Säumen auf der Charetalp aus dem neuen Dokumentarfilm. Bild mythenfilm
Eine Aufnahme vom Säumen auf der Charetalp aus dem neuen Dokumentarfilm. Bild mythenfilm

Film

Muotathal erlebt Welturaufführung

Nicht nur in den Bergen startet demnächst der Alpsommer. Ab nächstem Monat ist der Schwyzer Dokumentarfilm «Alpsummer » – mit Vorpremieren in Muotathal, Arth und Luzern – bereits in den Kinos zu sehen.

Thomas Horat und Salome Pitschen haben sich in den letzten Jahren unter anderem mit dem Dokumentarfilm «Wätterschmöcker» einen hervorragenden Namen als Filmemacher geschaffen. Vor zwei Jahren hat sich das Filmer-Duo aus Brunnen an ein neues Projekt gewagt, dem 95 Minuten dauernden Dokumentarfilm «Alpsummer», welcher nun ab Juni in die Kinos kommt. Alpleben unverfälscht gefilmt In wie bisher bekannter einfühlsamer Manier gingen die beiden Filmemacher ans Projekt heran. Keine einfache Angelegenheit, wie sich herausstellte. Bei allen Wetterlagen, auch bei Schnee, waren Regisseur Thomas Horat und die Produktionsleiterin Salome Pitschen mit der Kamera in den Bergen und öfters auf unwegsamem Gelände unterwegs. Für ihr neuestes Werk haben sie drei Familien und unterschiedliche Generationen, welche auf den Muotathaler Alpen Rätschtal, Charetalp und Glattalp noch auf traditionelle Weise alpen, auf den Film gebannt.

Vom Saumen bis Anknen

Der umfassende Einblick in das einfache Leben der Älplerfamilien im Tal und auf den Muotathaler Bergen ist eindrücklich. Nebst dem Auf- und Abfahren kommt der Alltag der Älplerfamilien beim Hüten von Kühen, Rindern, Pferden, Schafen, Geissen und Schweinen mit starken Bildern zum Ausdruck. Melken, Käsen, Anknen, Schuhnen, Saumen und vieles mehr bekommt der Betrachter im Film zu sehen und die unverfälschten Dialekte zu hören. Das Brunner Film-Duo blickt in seinem Dokumentarfilm auch in die Ferne – mit atemberaubenden Bildern aus diesen Gegenden. Und was den «Alpsummer» zusätzlich sehenswert macht, sind die Älplerfamilien, die mit ihren verantwortungsvollen und nicht immer einfachen Beschäftigungen dennoch glücklich sind. Mit einheimischen Musikanten und Naturjuuzern bekommt dieser «Schwyzer Film» zusätzliche Würze. Interessant wird es auch sein, was die Hauptdarsteller, die Familien Margrit und Konrad Schelbert, Rätschtal, Romy und Alfons Betschart, Charetalp und Beatrice und Daniel Bürgler, Glattalp, so allerleiInteressantes zu erzählen wissen.

«Alpsummer»: Start am 7. Juni

Bereits stehen die Premieren von «Alpsummer» fest. Die Welturaufführung findet am 7. Juni im Kino/Theater Muotathal statt. Dann folgen am 8. Juni eine Premiere im Kino Arth und am 9. Juni eine Matinee in Luzern. Mitte Juni erfolgt dann der eigentliche Start in ausgewählten Kinos, und im Sommer sind zusätzliche Aufführungen an Open Airs geplant. «Gleichzeitig melden wir uns für Filmfestivals im Ausland an», sagt Regisseur Thomas Horat.


Infos

www.mythenfilm.ch



Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Film

Publiziert am

21.05.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/JvnxfY